Knoten ist geplatzt

+
Florin Baumberger im Tor der Sharks hatte einen arbeitsreichen Spieltag. Hier beim 4:2 in der 26. Spielminute von Marcel Juhasz war er machtlos.

Landsberg – Zwei Spiele standen am Wochenende für die Riverkings an: Während es beim zweiten Spiel gegen den EC Peiting eine Niederlage hagelte, gab es am Sonntag gegen den ESC Kempten ein wahres Torfestival für die Lechstädter.

Ein Spiel mit ungleichen Vorzeichen fand am Freitagabend in Peiting zwischen dem EC Peiting und dem HC Landsberg statt. Nicht nur das die Oberländer ein erfahrenes Oberliga Team sind, so stehen sie auch schon länger in dieser Besetzung auf dem Eis. Überraschend konnte Andreas Zeck diesmal auf die beiden Arnold Brüder und Alexander Ott zählen. Dafür musste Maximilian Merkle vorsorglich wegen einer Knieentzündung pausieren. Auf Dennis Tausend musste Andreas Zeck ebenfalls verzichten. 

Die Riverkings versuchten also mit drei Reihen dem ECP Paroli zu bieten. Dies gelang den Landsbergen auch bis zur 16. Spielminute hervorragend. Zwar meistens in der Verteidigung beschäftigt und mit einem glänzend parierenden Christoph Schedlbauer hielt man das Spiel bis dahin weitestgehend offen. Dann passierte das, was eigentlich nicht passieren sollte. Zwei Gegentore innerhalb von nur 16 Sekunden. 

Anton Radu und Dominic Krabbat schraubten in der 16. Spielminute auf 2:0. Den zweiten Spielabschnitt konnte man weitestgehend offen gestalten. Schluss war dann in der 32. Spielminute für Tobias Wedl. Eine sehr umstrittene Entscheidung des Unparteiischen zwang den Verteidiger zu einem frühzeitigen Gang in die Kabine. Benjamin Hoppe verhängte erst eine zwei minütige Strafe wegen Stockschlags gegen Wedl, revidierte dann aber plötzlich seine Entscheidung und gab Wedl eine fünf plus Spieldauerdisziplinar Strafe. 

Wedl`s Position übernahm Niklas Arnold, der bis dahin als überzähliger Verteidiger nur selten Eiszeit bekam. Der Knoten platzte trotzdem, denn Dennis Sturm vollendete einen Angriff von Tobias Turner über Markus Kerber zum zwischenzeitlichen 1:3. Die Druckphase hielt aber nicht Lange. Innerhalb von nur 64 Sekunden schraubten Simon Maier in Überzahl, Andreas Feuerecker und Martin Andrä das Ergebnis auf 6:1. Jetzt reagierte Andreas Zeck mit eine Auszeit um seine Spieler wieder in die Spur zu bekommen. Mit Erfolg, Landsbergs Neuzugang Marcel Juhasz nutzte ein Überzahlspiel in der 51. Spielminute zum 2:6 doch das sollte es dann auch gewesen sein. 

Der Knoten scheint nun endlich aufgegangen zu sein. Trotz Wiesenauftakt und lauwarmen Temperaturen wollten immerhin 300 Besucher das dritte Testspiel der Riverkings am Sonntagabend sehen. Mit 13:2 (3:1 / 4:1 / 6:0) schickten der HC Landsberg die eine Klasse tiefer spielenden Sharks nach 2 Stunden und 8 Minuten Spielzeit völlig entkräftet wieder zurück ins Allgäu. Der Klassen- unterschied zwischen dem HC Landsberg und dem ESC Kempten war mehr als nur deutlich. Einzig auf Dennis Tausend und Maximilian Merkle musste Zeck an diesem Abend verzichten. 

Merkle wollte es zwar probieren, doch seine Knieentzündung ist noch nicht ganz ausgeheilt. Beeindruckt waren die Zuschauer auch diesmal wieder von der Leistung der beiden „Rookies“. Mika Reuter brachte es auf zwei Tore und zwei Assist und Timo Hauck immerhin auf ein Tore und zwei Assist.

Auch interessant

Meistgelesen

Vorzeitige Rettung verpasst
Vorzeitige Rettung verpasst
Weiter ungeschlagen
Weiter ungeschlagen
X-Press rollt ungebremst weiter
X-Press rollt ungebremst weiter
Das Schicksal in der eigenen Hand
Das Schicksal in der eigenen Hand

Kommentare