Segeln mit Oldtimern

Stark im Wind: "Oldies but Goldies-Regatta" auf dem Ammersee

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Im Holzboot vor grandioser Kulisse: die „Ammersee Classics“.
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Im Holzboot vor grandioser Kulisse: die „Ammersee Classics“.
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Im Holzboot vor grandioser Kulisse: die „Ammersee Classics“.
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Im Holzboot vor grandioser Kulisse: die „Ammersee Classics“.
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Im Holzboot vor grandioser Kulisse: die „Ammersee Classics“.
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Im Holzboot vor grandioser Kulisse: die „Ammersee Classics“.
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Im Holzboot vor grandioser Kulisse: die „Ammersee Classics“.
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Im Holzboot vor grandioser Kulisse: die „Ammersee Classics“.

Dießen – An vier Wochenenden im Jahr reffen am Ammersee die Klassiker die Segel: das Zeichen für die „Ammersee Classics“-Regatta, an der ausschließlich klassische Holzboote teilnehmen dürfen. Während zwei Stationen der Serie von Riederau (Holzpokal) und Dießen aus (Holzboot Regatta) stattfinden, darf Utting das „Traditionsklassen Meeting“ und „Oldies but Goldies“ ausrichten.

29 klassische Holzboote waren bei „Oldies but Goldies“ Mitte August in Utting am Start: 63 Segler aus 16 Segelclubs vom Attersee in Österreich über den Berliner Müggelsee bis hin zum Ammersee. Die größte Flotte stellte der ausrichtende Augsburger Segelclub (ASC) mit zehn Booten.

Der älteste Teilnehmer war „Vati“, ein Segellängenboot von 1895. Seit 124 Jahren wird das Schmuckstück gehegt. Und seit 33 Jahren ist es im Besitz der Augsburger Familie Schenkel. Aus der Historie ist lediglich bekannt, dass das Boot 1939 vom Bodensee an den Ammersee verlegt wurde. Wie viele der Klassiker war es Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts noch gaffelgetakelt. Später wurde es in der Steinlechner Werft in Utting mit einem Peitschenmast versehen. Zahlreiche Restaurierungen, zuletzt in der Bootswerft von Peter Liebner in Pürgen, folgten. Bei der „Oldies but Goldies“-Regatta steuerte es Angelika Esswein, Sophia Esswein bediente die Schoten (beide ASC).

Nach dem traditionellen Weißwurstfrühstück schickte Wettfahrtleiter Dr. Wolfgang Moser die Flotte zügig auf den See. Bei mäßigem und drehendem Westwind wurden drei Wettfahrten gesegelt werden. Am darauffolgenden Sonntag war Auslaufbereitschaft schon für 7 Uhr angekündigt, um den Südwind für morgendliche Segel- und Regattastunden auszunützen. Wetterbedingungen, die Seglerherzen höherschlagen lassen.

Insgesamt gibt es vier Wertungen: Gesamtsieger nach Yardstick, schnellste Jolle, schnellste Yacht und schnellste Olympiajolle (O-Jolle). Die O-Jollen segelten zudem um einen neu gestifteten Wanderpreis. Gesamtsieger nach Yardstick wurde der 15er Schärenkreuzer „Robin Wood“, gesteuert von Vincent Hoesch vom Chiemsee mit Peter Liebner und Johannes Ernicke, beide vom ASC. Zudem waren sie „schnellste Yacht“ und bekamen dafür den Wanderpokal. Auf Platz 2 segelte Christoph Hagenmeyer vom Dießener Segelclub an der Pinne der „Stella“ mit Robby Meyer (ASC) und Gregor Bornemann (DSC). Platz 3 machte die „Zwiderwurz“, gesteuert von Oliver Betz mit Patrick Wittmann und Michi Erhard (alle drei ASC). Sie durften auch den Preis für die Klassenwertung „schnellste J-Jolle“ mitnehmen. Den ASC Wanderpreis für die schnellste O-Jolle gewann Udo Seipolt mit „Sowieso“ vom Yachtclub Berlin Grünau. Jetzt ist die Vorfreude groß auf die letzte der vier Regatten, die Holzboot-Regatta am 7. und 8. September im DSC.

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