Fußball-Bayernligist TSV Landsberg gegen ASV Neumarkt

Wiederholungsspiel auf der Kippe

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Die Fußballer des TSV Landsberg hoffen für das Wiederholungsspiel gegen den ASV Neumarkt am kommenden Samstag auf gutes Wetter.

Landsberg – Zur Aufholjagd blasen will der TSV Landsberg in den ihm noch verbleibenden 14 Spielen der regulären Bayernliga-Saison. Mit den über die Winterpause erzielten Fortschritten zeigt sich Trainer Guido Kandziora zufrieden, auch die getätigten Neuverpflichtungen sieht er auf einem guten Weg. Ob die Lech-Kicker ihre angepeilte Kletter-Tour in gemütlichere Sphären der Tabelle schon am kommenden Samstag antreten können, ist indes noch unklar: Aufgrund der jüngsten Schneefälle steht das Heimspiel gegen den ASV Neumarkt auf der Kippe.

„Ich wäre froh, wenn wir spielen könnten“, hofft Kandziora auf gutes Wetter am kommenden Samstag. „Dann wäre das Thema samt dem ganzen Drumrum endlich mal erledigt.“ Zur Erinnerung: Eigentlich hatte der TSV Landsberg die Oberpfälzer schon Ende September am Lech begrüßt. Nachdem der eine Gäste-Torwart das Spiel mit einem Platzverweis, der andere mit einer schweren Gesichtsverletzung frühzeitig verlassen musste, brach der ASV Neumarkt die Partie, die mit 1:0 in Führung liegenden Landsberger bis dahin souverän dominiert hatten, allerdings in der 33. Minute ab. Nach längerem Hin und Her entschied der Verband auf eine Neuansetzung. Doch schon der erste Nachholtermin Ende November platzte aufgrund der widrigen äußeren Bedingungen und so könnte es auch diesmal laufen. „Man braucht nur aus dem Fenster schauen um zu sehen, dass das Spiel am Samstag mehr als fraglich ist“, schätzt Kandziora ein.

Schon bei der Trainingsplanung innerhalb der letzten Wochen, seit dem 20. Januar trainieren seine Schützlinge nach Möglichkeit auf dem Rasen, war wetterbedingt immer wieder Kandzioras Flexibilität gefragt. „Die Jungs waren von Anfang an konzentriert, die Einstellung stimmt“, gibt sich der 49-Jährige zufrieden. Trainingsbeteiligung und -intensität hätten ebenso gepasst, der Großteil der Spieler sei fit zum Trainingsauftakt erschienen. Während die einen eine dringend benötigte Pause eingelegt hatten, nutzten die anderen die Zeit, um individuell an ihren Defiziten zu arbeiten. „Der körperliche Zustand hat sich verbessert“, fasst der Trainer zusammen. „Die Spieler merken, dass etwas voran geht.“

Inhaltlich habe er dem Umschalten – offensiv wie defensiv – ein besonderes Augenmerk gewidmet, erklärt Kandziora. Im Hinblick auf das kollektive Abwehrverhalten gelte es, strukturierter zu stehen. Mit 44 Gegentreffern aus 22 Partien stellte der TSV vor der Pause eine der schlechteren Hintermannschaften der Liga.

Dazu, die abstiegsbedrohten Tabellenregionen zu verlassen, soll ein auf einigen Positionen veränderter Kader beitragen. Rückkehrer Andreas Fülla wurde aus Memmingen losgeeist und dürfte wenige Startschwierigkeiten in gewohnter Umgebung haben; Mittelfeldmann David Mihajlovic stieß aus Neustrelitz, Angreifer Adrian Zuka aus Sonthofen zum Team. „Wir wollen ihre Integration erleichtern und einen gewissen Wohlfühlfaktor schaffen“, so Kandziora. „Sie sind auf einem guten Weg.“

Neben mehreren Ergänzungsspielern, die sich nicht mehr im Kader der ersten Mannschaft finden, brachen auch einige weitere Akteure ihre Zelte in Landsberg ab. Kevin Haug (Sonthofen), Mario Marijancic (DJK Memmingen) und Paul Auerbach (Geretsried) waren nicht über Kurzzeiteinsätze hinaus gekommen und orientierten sich um. Schwerer wiegt da schon der Abschied von Mittelfeld-Stütze Daniel Siegwart aus privaten Gründen. „Natürlich hätte ich ihn gern behalten“, bedauert Kandziora. Doch der Aufwand, den es als Bayernliga-Spieler zu stemmen gelte, sei zu groß geworden. „Das muss ich akzeptieren.“

Sollte wetterbedingt das Neumarkt-Spiel am Samstag stattfinden, ist um 14 Uhr Anpfiff. Das Spiel ist im Landsberger 3C-Sportpark in der Emmy-Noether-Straße 1.

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