8:4-Sieg nach Pegnitzer Unsportlichkeit

HC Landsberg von Spuck-Attacke aufgeweckt

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Nach einem starken Schlussdrittel gab´s für den HCL doch noch Grund zum Jubel. Unfreiwilliger Initialzünder dafür war Sven Curmann (vorne), der bespuckt wurde.
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Nach einem starken Schlussdrittel gab´s für den HCL doch noch Grund zum Jubel. Unfreiwilliger Initialzünder dafür war Sven Curmann, der bespuckt wurde.
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Nach einem starken Schlussdrittel gab´s für den HCL doch noch Grund zum Jubel. Unfreiwilliger Initialzünder dafür war Sven Curmann, der bespuckt wurde.
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Nach einem starken Schlussdrittel gab´s für den HCL doch noch Grund zum Jubel. Unfreiwilliger Initialzünder dafür war Sven Curmann, der bespuckt wurde.
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Nach einem starken Schlussdrittel gab´s für den HCL doch noch Grund zum Jubel. Unfreiwilliger Initialzünder dafür war Sven Curmann, der bespuckt wurde.
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Nach einem starken Schlussdrittel gab´s für den HCL doch noch Grund zum Jubel. Unfreiwilliger Initialzünder dafür war Sven Curmann, der bespuckt wurde.
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Nach einem starken Schlussdrittel gab´s für den HCL doch noch Grund zum Jubel. Unfreiwilliger Initialzünder dafür war Sven Curmann, der bespuckt wurde.
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Nach einem starken Schlussdrittel gab´s für den HCL doch noch Grund zum Jubel. Unfreiwilliger Initialzünder dafür war Sven Curmann, der bespuckt wurde.

Landsberg – Aus seinem „Frankenwochenende“ geht der HC Landsberg mit gemischten Gefühlen: Setzte es am Freitag bei Tabellenführer Höchstadt noch eine 7:1-Klatsche, fuhren die Mannen von Randy Neal am Sonntag einen 8:4-Heimsieg gegen Bayernliga-Schlusslicht EV Pegnitz ein. Mit drei Punkten behaupten sich die Riverkings damit weiter auf dem dritten Tabellenplatz.

Gegen den Ligaprimus aus Höchstadt hatte sich der HC Landsberg zwar viel vorgenommen, konnte aber leider keine Punkte entführen. Die abgezockten Gastgeber waren an diesem Abend einfach viel effektiver als die Riverkings.

Gleich zu Beginn der Partie hatten die Landsberger die Möglichkeit, mit zwei Spielern mehr auf dem Eis in Führung zu gehen. Höchstadt verteidigte jedoch geschickt und zeigte wenige Minuten später sein gefährliches Überzahlspiel. Die beiden Treffer im ersten Drittel (7./14.) erzielte der Gastgeber jeweils im Powerplay.

Im zweiten Drittel spielten die Riverkings zielstrebiger nach vorne, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Höchstadt machte es besser und ging nach 27 Minuten mit 3:0 in Führung. Wieder bot sich dann den Riverkings die Chance, in doppelter Überzahl zu verkürzen – am starken Höchstädter Torhüter gab´s aber vorerst kein Vorbeikommen. Und so kam´s noch schlimmer: Mit einem Doppelschlag (34./35.) zog der Tabellenführer sogar auf 5:0 davon. Und mit dem Gegentor kurz vor der zweiten Pause zum 6:0 (40.) war die Partie dann eigentlich entschieden.

Im letzten Drittel konnte es für die Landsberger also nur noch um Schadensbegrenzung gehen: die Riverkings erspielten sich auch eine Reihe an Möglichkeiten, der Tabellenführer zeigte sich aber wieder eiskalt und erhöhte auf 7:0 (45.). Dennis Sturm, der nach Verletzungspause wieder mit von der Partie war, erzielte zumindest noch den Ehrentreffer für den HC Landsberg (46.) zum 7:1 – gleichzeitig der Endstand.

Besser wollten es die Lechstädter am zweiten Advent machen. Und die Vorzeichen hätten im Vergleich zum Freitag kaum unterschiedlicher sein können: Hatte man sich zum Wochenendauftakt noch mit dem Spitzenreiter duelliert, kam mit Pegnitz nun der Tabellenletzte ins Landsberger Eisstadion. Von der vermeintlichen Unterlegenheit war in den ersten 20 Minuten auf dem Eis aber nichts zu sehen: Die Oberfranken wollten den HC Landsberg vor 540 Zuschauern richtig ärgern, was im ersten Drittel gut gelang. Durch zwei Gegentreffer (5./9.) wurden die Riverkings erst einmal kalt erwischt. Überraschte Mienen auf der Tribüne rückte der HCL dann aber umgehend gerade: Dennis Sturm (12.) und Markus Kerber (17.) glichen für ihre Farben zum 2:2 aus. Doch der erste Abschnitt war längst nicht beendet: In eigener Unterzahl mussten die Landsberger die Gegentore zum 2:3 (18.) und 2:4 (20.) hinnehmen.

Wie Rijkaard 1990

Die Kabinenansprache von Randy Neal dürfte etwas lauter ausgefallen sein – immerhin trug sie schnell Früchte: Sven Gäbelein (23.) und erneut Dennis Sturm (27.) egalisierten wieder. Dann wurde es kurios: Während einer Auseinandersetzung mit Sven ­Curmann erinnerte sich Gästespieler ­Alexandrs Kercs anscheinend an den wenig ruhmreichen Auftritt von Frank Rijkaard gegen Rudi Völler bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990. Er spuckte Curmann zweimal ins Gesicht. Der aufmerksame Linienrichter hatte das Vergehen beobachtet, weshalb den Unparteiischen keine andere Wahl blieb, als Kercs für diese Unsportlichkeit vorzeitig zum Duschen zu schicken.

Spielerisch legte der HCL dann eine Schippe drauf: Elias ­Maier sorgte in der anschließenden Überzahl (34.) für die erste Führung der Hausherren. Mit diesem 5:4 verabschiedeten sich beide Mannschaft in die zweite Pause.

Danach ließ Landsberg nichts mehr anbrennen: Andreas ­Geisberger legte mit seinem Überzahltor (47.) auf 6:4 vor. Zwei Minuten später ließ ­Markus Kerber – erneut mit einem Mann mehr auf dem Eis – das 7:4 folgen. Und für den standesgemäßen Endstand zum 8:4 sorgte wiederum in Überzahl Bobby Slavicek (58.).

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