Klassenerhalt geschafft

Penzings Volleyballerinnen gewinnen Relegation

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Die Volleyballerinnen vom FC Penzing haben es geschafft: Auch in der nächsten Saison spielen sie in der Landesliga Südwest.

Penzing – „Landesliga – Penzing bleibt dabei!“ Mit diesem und ähnlichen Schlachtrufen feierten die Volleyballerinnen des FC Penzing am vergangenen Sonntag den Klassenerhalt in der Landesliga Südwest. Vorangegangen waren spannende Spielzüge bei den beiden Spielen gegen die Zweitplatzierten aus den Bezirksligen Schwaben und Oberbayern West.

Da sich im ersten Spiel des Tages der TV Bad Grönenbach gegen den Gastgeber vom PSV München durchgesetzt hatte, ging die erste Partie des FCP gegen die Münchner Mannschaft. Dank dreier Aufschlagserien von Barbara Reisacher, Nadja Schmitz und Barbara Völk ging der Satz schnell an die Penzinger (25:15).

Im zweiten Satz lag man ebenfalls zu Beginn des Satzes vorn, doch die Münchener glichen aus und holten sich im Endspurt knapp den Sieg (24:26). Die Penzingerinnen ärgerten sich über den verschenkten Satz und legte einen Zahn zu. Die Einwechslung von Elena Balkow belebte das Spiel zusätzlich, Penzing zog nach und davon (15:13, 23:17) und holte sich somit den dritten Durchgang (25:18). Im vierten Satz war es Franziska Helmer, die mit acht Aufschlägen in Folge den Grundstein für den Erfolg legte. Ungefährdet setzte sich der FC Penzing mit 25:14 durch und hatte nach 88 Minuten Spielzeit den ersten Sieg des Tages in der Tasche.

Die nächste Partie sollte also darüber entscheiden, wer in der kommenden Saison in der Landesliga Südwest antreten wird. Die Spiele zwischen Penzing und Bad Grönenbach sind seit jeher hart umkämpft – so auch dieses Mal. Der erste Satz ging hin und her, keine der Mannschaften konnte sich nennenswert absetzen. Eine stabile Annahme ermöglichte es Zuspielerin Romana Kohlhund ihre Angreiferinnen immer wieder in Szene zu setzen, so dass sich Penzing im Endspurt knapp mit 25:23 durchsetzen konnte.

Im zweiten Durchgang ging der FCP dank gelungener Aufschläge von Stephanie Theinschnack mit 6:0 in Führung. Prompt konterte Bad Grönenbach und kämpfte sich Punkt für Punkt wieder an Penzing heran (8:13, 19:23). Trotz guter Blockpunkte von Barbara Völk und starker Angriffe von Barbara Reisacher glich der TV aus. Das unsicher wirkende Schiedsgericht trug mit einigen zweifelhaften Entscheidungen auf beiden Seiten zur hektischen Schlussphase des Satzes bei. Mit etwas Glück holte sich Penzing dennoch auch den zweiten Satz (29:27).

Bad Grönenbach gab sich jedoch noch nicht geschlagen, sondern kämpfte weiter um jeden Ball. Auf Penzinger Seite waren es Franziska Helmer und Libera Christina Degle, die in der Abwehr einige Bälle vom Boden fischten und ihre Mannschaft im Spiel hielten. Bad Grönenbach ging dennoch in Führung und baute diese bis zum 18:14 aus. Es war erneut Franziska Helmer, die ihr Team zurück ins Spiel brachte. Mit gezielten Aufschlägen setzte sie die gegnerische Annahme unter Druck, Penzing glich aus und ging mit 22:18 in Führung. Damit war der Knoten geplatzt, der FCP erzielte die drei letzten notwendigen Punkte und beendete den dritten Satz unter großem Jubel mit 25:19.

„Alles in allem hat sich gezeigt, dass wir vom Spielerischen her in die obere Liga gehören. Das Tempo ist in der Landesliga deutlich schneller und vor allem die Aufschläge sind unberechenbarer“, fasste Caroline Zach, die ihr Team von der Bank aus anfeuerte, zusammen.

Nun begibt sich die Mannschaft des FC Penzing in die Sommerpause. Gespielt wird aber trotzdem. Es stehen erneut Beachturniere auf der Anlage in Penzing auf dem Plan, zudem planen die Verantwortlichen bereits die neue Saison. Hier müssen sie auch einen neuen Trainer suchen: Richard Reiser, der die Damen die letzten drei Jahre trainierte, hat seiner Mannschaft verkündet, dass er erst einmal eine Pause einlegen werde.

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