Als Außenseiter gut verkauft

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Adam Gawron (links) und seine Penzinger Kickerkollegen verkauften sich gegen die hochkarätige Konkurrenz beim Zugspitzfinale mehr als nur ordentlich.

Penzing – Im Konzert von Landesligisten und Bayernligisten mitzumischen, das ist einem Kreisligisten nur selten vergönnt. Der FC Penzing durfte das beim Zugspitzfinale in Fürstenfeldbruck erleben. Vor rund 350 Zuschauern zog sich der FCP im stark besetzten Achterfeld überaus achtbar aus der Affäre. 

Mit vier Punkten aus einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage verpassten die Penzinger als Gruppendritter nur haarscharf das Halbfinale. In das zog stattdessen der punktgleiche TuS Geretsried ein, gegen den die Penzinger im direkten Duell mit 1:7 unterlagen. „Das Spiel war ausschlaggebend“, erklärte FCP- Routinier Adam Gawron. Wobei die Erwartungshaltung beim Kreisligaschlusslicht von Anfang an eher gering war. „Wir sind als Außenseiter hergefahren und wollten uns so gut wie möglich verkaufen. Das ist uns gelungen“, bilanzierte Gawron, dessen Team mit einem 4:3 Sieg zum Auftakt gegen die DJK Waldram einen Start nach Maß hinlegte. Im Anschluss klappte gegen Geretsried dann aber nicht sehr viel, so dass es eine deutliche Niederlage setzte. 

Dennoch wäre im letzten Gruppenspiel das Weiterkommen noch möglich gewesen. In einer hart umkämpften Partie gegen den Landesligisten SC Oberweikertshofen holte Penzing nach einem 0:1-Rückstand noch ein 1:1-Unentschieden. Das reichte aber nicht, die punktgleichen Geretsrieder von Platz 2 zu verdrängen. Der Bezirksligist gewann im Anschluss auch das Halbfinale gegen den FC Penzberg mit 4:2. 

Im Finale unterlagen die Geretsrieder dann aber dem Bayernligisten SV Raisting, der sich im Halbfinale knapp mit 4:3 gegen Oberweikertshofen durchsetzte. Beide Finalisten vertre­- ten den Kreis Zugspitze jetzt am 18. Januar bei der oberbayerischen Meisterschaft in Manching.

Roland Halmel

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