Auf ungewohntem Belag

Penzinger Stockschützen waren in Peiting chancenlos: 8:2-Niederlage

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Zumindest Matthias Peischer (Mitte) konnte bei diesem Einsatz von Michael Wurmser in Peiting noch lächeln; Teamkollege Stephan Ruile (links) war weniger gut aufgelegt.

Penzing – Große Hoffnungen auf Punkte hatten sich die Penzinger Stockschützen am zweiten Spieltag der Bundesliga Süd beim TSV Peiting nicht gemacht. Doch vor allem die deutliche Art der 8:2-Niederlage erzeugte schmerzverzerrte Gesichter nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei den zahlreich mit angereisten FCP-Fans.

Die Oberländer tragen ihre Heimspiele in der heimischen Mehrzweckhalle auf einer mobil verlegten Kunstoffbahn aus. Für die Penzinger war dieser Belag ein völlig neues Terrain und so reisten das Quintett bereits frühzeitig mit etwa 100 verschiedenen Laufsohlen an, um sich auf die Gegebenheiten vor Ort einzustellen. Dennoch zeigte sich bereits früh, dass auch diese Maßnahme gegen die stark aufspielenden Peitinger ihre Wirkung verfehlte.

Penzing begann mit Matthias Peischer, Michael Wurmser, Stephan Ruile und Florian Lechle wie an Spieltag 1 erneut nervös, machte zu viele Fehler im Schussspiel und gab das erste Spiel mit 18:6 deutlich an die Heimmannschaft ab. In Spiel 2 hielten die Penzinger mit lautstarker Unterstützung der etwa 70 mitgereisten Fans sich vier Kehren mit 8:6 auf Augenhöhe, ehe in Kehre 5 erneut der Bruch folgte und auch diese Partie mit 9:17 an die Oberländer ging.

In der Halbzeit kam Stefan Willig für Florian Lechle. Doch der erhoffte Aufwind, den man noch am ersten Spieltag gegen den EC DJK Aigen erzeugen konnte, blieb aus. Auch in Spiel 3 gab sich der TSV angeführt von einem stark spielenden Thomas Rapp-König mit 24:0 keine Blöße und sicherte sich damit den vorzeitigen Sieg der Partie. Erst in Spiel 4 konnte der FCP zur Normalform zurückkehren. Peiting zeigte ein paar Fehler und die Penzinger verkürzten mit einem 18:10 auf 6:2, ehe Peiting im 5. Spiel mit 19:5 zum Endergebnis von 8:2 stellte.

„Der Belag war für uns ungewohnt und wir haben das ganze Spiel nicht in unseren Rhythmus gefunden. Dazu hat Peiting ein klasse Leistung abgerufen und somit verdient gewonnen“, resümiert Florian Lechle.

Verschnaufpause

Die Penzinger befinden mit der Niederlage nun punktgleich mit dem EC-DJK Aigen aktuell auf dem Abstiegsplatz. Diesen möchten sie beim nächsten Spieltag möglichst schnell mit einem Sieg wieder verlassen, wenn der EC Surheim am 28. April im Penzinger Festzelt zu Gast ist. „Uns tut das spielfreie Wochenende gut, um uns zu sammeln und zu regenerieren. Wir werden alles geben, damit gegen Surheim die Punkte in Penzing bleiben“, gibt sich Stephan Ruile kämpferisch.

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