Mit Kampfgeist

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Teamgeist und Siegeswille war am Samstag für die Penzinger Volleyball-Damen gegen Aufsteiger Esting entscheidend für ihren 3:2-Erfolg.

Penzing – Der Siegeswille und vor allem die kämpferische Teamleistung waren der Garant für den Penzinger Erfolg beim Landesliga-Aufsteiger SV Esting II am vergangenen Samstag. Die Volleyball-Damen des FC Penzing bezwangen den Gegner beim Auswärtsspieltag in einem spannenden Spiel mit 3:2.

Bereits zu Beginn des ersten Satzes hatte Zuspielerin Romana Kohlhund dank der sicheren Annahme leichtes Spiel, ihre Angreiferinnen variabel einzusetzen. Egal, wie sie sich entschied, über alle Positionen wurde gepunktet. Besonders gegen die druckvollen Angriffe über die Außenposition mit Reisacher hatte Esting nichts entgegenzusetzen. Das Glück war am Ende bei Esting und der erste Satz ging knapp mit 29:31 verloren. Im zweiten Satz brachte Trainer Richard Reiser zwei neue Spielerinnen – Anja Peters auf Außen und Elena Balkow auf der Diagonalposition. Beide fanden von Anfang an sicher ins Spiel und punkteten am Netz. Zwischendurch schlichen sich hin und wieder leichtsinnige Eigenfehler ein, die dem Gegner einfache Punkte brachten, doch das positive Ergebnis lautete am Ende 25:22 für Penzing.

Durch die langen Ballwechsel brauchte Zuspielerin Kohlhund eine kleine Erholungspause. Außenangreiferin Nadja Schmitz übernahm die Verantwortung und unterstützte ihr Team in ihrer neuen Funktion als Zuspielerin. Schnell war der Satz mit 25:20 für Penzing gewonnen. Im vierten Durchgang steigerte der Gegner sein Spielniveau und profitierte von den vielen Eigenfehlern der Penzinger Damen, die vor allem im Angriff weit unter ihren Möglichkeiten blieben. Esting zog jedenfalls ungehindert davon und gewann den Satz problemlos und deutlich mit 25:14.

Mit der Anfangsaufstellung vom ersten Satz ging es nun in den fünften und entscheidenden Satz. Obwohl das Team auf den Sieg eingestellt war, schlichen sich zu Beginn des Tiebreaks viele Fehler ein und man konnte am Netz nicht direkt punkten. Der Punkterückstand beim Spielstand 2:7 war erschreckend. Dennoch ließ sich Stefanie Theinschnack beim Aufschlag nicht einschüchtern, brachte durch ihre Aufschlagserie die Wende und der FCP konnte beim 8:7 die Seiten wechseln. Mit diesem Schwung hatte Esting nicht gerechnet und wurde komplett aus dem Konzept gebracht. Team- und Kampfgeist sowie ein abwechslungsreiches Spiel am Netz brachten Penzing immer wieder direkte Punkte und schnell den erlösenden Schlusspunkt mit dem Satz­ergebnis von 15:10 und dem Sieg für Penzing mit 3:2.

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