Kampf bis zum Schluss

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Chrissi Degle ist im Angriff wie auch in der Abwehr eine wichtige Stütze für die Volleyballerinnen des FC Penzing.

Penzing – Dieser Spieltag versprach spannend zu werden, denn die Penzingerinnen mussten gegen den Tabellenersten und Tabellenletzten ran. Gegen den Tabellenersten hatte der FCP keine Chance, wohingegen das Team das zweite Spiel mit 1:3 gewann.

Zunächst sah man es den Tabellenführern vom TSV Turnerbund München noch nicht an, aber im Spiel zeigten sie eindrucksvoll, dass sie völlig zurecht auf dem ersten Platz der Bezirksliga Oberbayern West stehen. Gleich zu Beginn des ersten Satzes war abzusehen, dass es ein sehr schwieriges Spiel für den FCP werden würde. Nach einem 7:0-Rückstand schafften die Mädels aus Penzing nicht über 14 Punkte hinauszukommen. Auch im zweiten Satz kamen die Annahmespielerinnen trotz personeller Umstellung nicht mit den technisch anspruchsvollen und perfekt platzierten Aufschlägen der Gegnerinnen aus München zurecht. Immer wieder wurden alle Versuche der Penzingerinnen, ihr eigenes Spiel aufzubauen, durch mehrere Aufschlagsserien im Keim erstickt. Trainer Juri Olbrich sagte im Anschluss an das Spiel anerkennend: „So eine konstant hochklassige Aufschlagsleistung habe ich auf diesem Spielniveau noch nie erlebt.“ Bereits in zwei Wochen findet das Rückspiel gegen die Münchnerinnen statt – Penzing hat sich dafür fest vorgenommen, sich nicht wieder so einfach geschlagen zu geben.“

Gegen den ASV Dachau kam es dann darauf an, konzentriert zu spielen und sich keine Schwächephasen zu leisten, mit denen man die Gegnerinnen aufgebaut hätte. Jetzt galt es, einen Sieg zu erlangen, um im Mittelfeld der Tabelle zu bleiben. Im ersten Satz zeigte die Penzinger Mannschaft, was sie kann. Besonders Barbara Reisacher punktete ein ums andere mal. Der Satz ging mit 25:18 relativ deutlich an den FCP. Allerdings wurden nun die Gegnerinnen unterschätzt und die Konzentration lies deutlich nach. Dachau holte den zweiten Satz mit 25:15. Der dritte Satz ging relativ unspektakulär an den FC Penzing.

Erst im vierten Satz wurde es wieder spannend. Penzing hielt bis fast zum Schluss einen Zwei-Punkte Vorsprung und der Sieg war zum greifen nahe. Dann machten die Nerven aber einen Strich durch die Rechnung und es wurden drei wichtige Aufschläge verschlagen und auch bei den Gegnerinnen passierten immer wieder unnötige Fehler. Schlussendlich hatte Penzing die besseren Nerven: Christine Schöpf machte den letzten Aufschlag des Tages und Caroline Fischer verwandelte ihren Angriff souverän zum 31:29.

Damit endete dieser Spieltag nach dem schlechten Auftakt doch positiv und der FCP steht nun nach sechs Spielen auf dem 6. Platz der Tabelle – der Anschluss an das obere Tabellendrittel ist damit gesichert. 

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