Im dritten Anlauf

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Holten bei ihrer dritten DM-Teilnahme Bronze (von links): Maria Ruile, Marianne Geyer, Kathrin Wehr und Verena Ruile.

Penzing – Die Damenmannschaft der Eisstockschützen im FC Penzing hat in der Sommersaison ein weiteres Kapitel zur ihrer Erfolgsgeschichte hinzugefügt. Bei der Deutschen Meisterschaft in Plattling durften sie zum ersten Mal auf dem Siegerpodest bei einer nationalen Meisterschaft Platz nehmen, nachdem sie im Winter bereits den nationalen Pokalsieg errungen hatten.

Dabei startete die Saison alles andere als verheißungsvoll. Verletzungen von Marianne Geyer und Maria Ruile zum Start verhinderten eine ausgiebige Meisterschaftsvorbereitung, in der Martina Lachmair ihre Mannschaftskolleginnen entlastete. Doch beide Routiniers wurden rechtzeitig zum Bundesligastart fit und das Team zeigte eine gute Form. Bei der Bundesliga Süd in Untertraubenbach (Oberpfalz) kämpfte man in einem Feld mit enormer Leistungsdichte lange um den Klassenerhalt. Nach einer denkbar knappen Entscheidung belegte das Quartett mit Verena und Maria Ruile, Kathrin Wehr, Marianne Geyer am Ende einen glücklichen 4. Platz mit 13:11 Punkten. Der wiederum berechtigte erneut zur Teilnahme bei der Deutschen in Plattling, welche bereits die dritte in Folge war.

Und hier liefen die Penzinger pünktlich zu Hochform auf und zeigten in der Vorrunde absolute Topleistung. In dem starken Feld mit 13 Mannschaften musste man sich nur dem späteren Sieger Mehring geschlagen geben sowie gegen Mas­- sing die Punkte teilen. Am Ende der Vorrunde stand mit 21:3 Punkten Platz 2 zu Buche.

Da das Finale im Page-Play-Off System ausgetragen wurde, war somit ein Medaillenrang bereits sicher. In der Final-Qualifikation unterlagen die vier Penzinger Damen im ersten Match dem Favoriten Mehring 8:18 erneut. Im second chance-Spiel gegen Kühbach hinterließ die anspruchsvolle Vorrunde ihre Spuren und das FCP-Quartett musste dieser Tribut zollen. Mit schwindender Konzentration und Kraft mussten es sich auch hier geschlagen geben – mit 12:16.

Die Enttäuschung über die unglückliche Finalrunde und eine mögliche bessere Platzierung währte allerdings nur kurz. Wenig später freute sich die Penzinger Damen-Mannschaft schon wieder über Bronze und die erste Medaille bei einer nationalen Meisterschaft freuen.

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