Nach Derby-Schlappe gegen Buchloe

Riverkings ringen die Black Hawks nieder 

1 von 38
Steht erst einmal nicht mehr zur Verfügung: Gegen Buchloe zog Markus Kerber sich eine Leistenverletzung zu. Er ist einer der zahlreichen Landsberger Ausfälle.
2 von 38
Nach der Derby-Schlappe gegen Buchloem (Foto, helle Trikots) siegten die Riverkings trotz prall gefülltem Lazarett bei Verfolger Passau.
3 von 38
Nach der Derby-Schlappe gegen Buchloem (Foto, helle Trikots) siegten die Riverkings trotz prall gefülltem Lazarett bei Verfolger Passau.
4 von 38
Nach der Derby-Schlappe gegen Buchloem (Foto, helle Trikots) siegten die Riverkings trotz prall gefülltem Lazarett bei Verfolger Passau.
5 von 38
Nach der Derby-Schlappe gegen Buchloem (Foto, helle Trikots) siegten die Riverkings trotz prall gefülltem Lazarett bei Verfolger Passau.
6 von 38
Nach der Derby-Schlappe gegen Buchloem (Foto, helle Trikots) siegten die Riverkings trotz prall gefülltem Lazarett bei Verfolger Passau.
7 von 38
Nach der Derby-Schlappe gegen Buchloem (Foto, helle Trikots) siegten die Riverkings trotz prall gefülltem Lazarett bei Verfolger Passau.
8 von 38
Nach der Derby-Schlappe gegen Buchloem (Foto, helle Trikots) siegten die Riverkings trotz prall gefülltem Lazarett bei Verfolger Passau.

Landsberg – Seine erste Saisonniederlage nach regulärer Spielzeit hat der HC Landsberg am Freitag einstecken müssen. Ausgerechnet gegen Buchloe unterlagen die Riverkings ersatzgeschwächt mit 4:5. Nicht nur die Schlappe tat weh, auch der Ausfall weiterer Leistungsträger war schmerzlich. Immerhin: Am Sonntag entführte das Landsberger Not-Aufgebot mit 5:6 nach Verlängerung zwei Punkte bei Verfolger Passau. Klar ist derweil: Gastspieler Rob McFeeters wird die personelle Misere nicht beheben.

Christoph Schedlbauer, Marcel Juhasz, Elias Maier, Thomas Zeck und Tobias Thurner verletzt, Sohn Dennis Neal berufsbedingt verhindert – die Liste derer, die Coach Randy Neal gegen Buchloe nicht zur Verfügung standen, war lang. Dennoch starteten seine Schützlinge druckvoll.

Nach fünf Spielminuten setzten Thomas Fischer und Dennis Sturm Markus Kerber in Szene, 1:0. Nach einem unnötigen Puckverlust war es Ex-Riverking Simon Beslic, der von der blauen Linie ausglich (8.). Mit einem Schlagschuss (14.) aus ähnlicher Distanz überwand auch Alexander Krafczyk HCL-Goalie Maximilian Güßbacher. Kurz darauf fälschte Bobby Slavicek in Überzahl (15.) zum 2:2 ab.

Der zweite Durchgang ließ sich gut an: Bei einem Alleingang kam der von der Strafbank eilende Sven Gäbelein zwar ins Straucheln, bediente aber Sturm – 3:2 (22.). Buchloes Max Hofer glich schnell aus, als er im Powerplay seine Kelle hinhielt (25.). Zu allem Überfluss wuchs das Riverkings-Lazarett noch während des zweiten Drittels an: Markus Kerber verletzte sich an der Leiste und fällt auf unbestimmte Zeit aus.

Im letzten Abschnitt hatte der HCL wieder den besseren Start, doch das 3:4 erzielte Buchloes Krafczyk (46.), das Gäbelein (52.) wieder konterte. Kurz darauf vergab Landsberg eine doppelte Überzahl. Das rächte sich, Timo Rauskolb (58.) besiegelte den Piraten-Sieg. „So ein Verletzungspech habe ich noch nie erlebt“, klagte Vorstand Markus Haschka, der bekannt gab, dass eine Verpflichtung des in der Vorbereitung als Gastspieler eingesetzten Rob Mc Feeters vom Tisch sei – dieser laboriert an einer schweren Knieverletzung.

In Passau musste Trainer Neal auch noch auf den verletzten Slavicek verzichten, Mika Reuter biss angeschlagen auf die Zähne. Landsberg bot inklusive der Nachwuchsspieler Florian Reicheneder und Jannick Reuß nur 14 Feldspieler auf, erwischte aber einen blendenden Auftakt. Bereits nach drei Minuten erzielte Andreas Schmelcher in Überzahl die Führung. Passau fand die schnelle Antwort, Anton Pertl egalisierte im Powerplay (4.). Die Riverkings überstanden eine zweifache Unterzahl noch schadlos, per Doppelschlag durch Svatopluk Merka (12.) und Stefan Groß (13.) zogen die Gastgeber dann aber davon, ehe Fischer in Überzahl verkürzte (15.).

Nach dem Ausgleich durch Daniel Menge (30.) ging es acht Minuten später Schlag auf Schlag: Schmelchers 3:4 beantwortete Roman Nemecek. Nach der Pause überstanden die Riverkings vier Unterzahlsituationen. Acht Minuten vor dem Ende legten die Gastgeber jedoch durch Petr Sulcik vor. Diesmal war es Robin Maag (55.), der die richtige Reaktion parat hatte. In der Verlängerung avancierte Schmelcher zum Matchwinner.

„Es spricht fürs Team, dass es in dieser Situation das Spiel in Passau positiv gestaltet“, lobte Vorstand Haschka, der damit rechnet, dass Schedlbauer und Juhasz bis Freitag genesen. Dann gastiert der HCL zum Spitzenspiel in Dorfen. Sonntag ist spielfrei.

Auch interessant

Meistgelesen

TSV Landsberg wieder auf Erfolgskurs: 5:0 gegen Oberweikertshofen
TSV Landsberg wieder auf Erfolgskurs: 5:0 gegen Oberweikertshofen
Zwei Niederlagen in Folge für den HC Landsberg
Zwei Niederlagen in Folge für den HC Landsberg
Floorball: Chemnitz kommt zum Duell an den Lech
Floorball: Chemnitz kommt zum Duell an den Lech
Fußball-Damen des MTV Dießen unterliegen FV Obereichstätt mit 1:2
Fußball-Damen des MTV Dießen unterliegen FV Obereichstätt mit 1:2

Kommentare