In 28 Runden auf Platz 3

Marcel Schrötter fährt im Sachsenring auf Platz 3

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Marcel Schrötter vom Team Dynavolt Intact GP auf seiner Kalex.

Pflugdorf – Marcel Schrötter hielt sein Versprechen, auf dem Sachsenring den Sprung zurück auf das Podium zu schaffen: Vor mehr als 91.000 Fans feierte der Pflugdorfer einen seiner bisher größten Erfolge: Er fuhr souverän auf Platz 3. Es ist heuer sein dritter Podiumsplatz.

Vom dritten Startplatz in den neunten Saisonlauf gegangen, durfte der 26-jährige Bayer nach einer entschlossenen Leistung über anstrengende 28 Runden auf der winkeligen Berg- und Talbahn im Freistaat Sachsen als verdienter Dritter zur Siegerehrung beim Motorrad Grand Prix Deutschland.

„Irgendwie habe ich die ganze Sache noch nicht richtig realisiert“, sagt Schrötter nach dem rennen. Erst als er auf dem Podium gestanden habe, konnte er realisieren, „wie gut es tut, beim Heim-Grand-Prix auf dem Podium zu stehen“. Wie immer bleibt bei ihm aber ein Rest an Unzufriedenheit: „Ich wollte um den Sieg kämpfen.“

Schrötter fuhr im Sachsenring auf Platz 3.

Dennoch sei die Rückkehr unter die ersten Drei eines Rennens eine große Erleichterung. Für den ersten Platz habe es zu viele Positionskämpfe gegeben, für den zweiten habe womöglich eine Runde gefehlt. „Ich hätte bestimmt noch einmal attackieren können.“ Weitere Probleme seien die fahrbahn gewesen, auf der Schrötter ins Rutschen am. Und in der zweiten Runde habe ihn der Wind weit nach außen getragen. „Oft sind solche Fehler ausschlaggebend, wenn man um jede Zehntelsekunde kämpft. “

Den Sturz des Spaniers Lecuona aus dem Team American Racing KTM hinter sich habe er bei seinem Kampf um Platz 3 gar nicht mitbekommen, sagt Schrötter. „Letztendlich bin ich froh, bei meinem Heimrennen als Dritter ins Ziel gekommen zu sein.“ Mit nur fünf Punkten Rückstand auf den dritten Gesamtrang in die Sommerpause zu gehen, gebe ihm ein „beruhigendes Gefühl“. Zudem hätten er uns sein Teamkollege Tom Lüthi wichtige Punkte für die Teamwertung gesammelt.

Am liebetsen würde ASchrötter gleich weiterfahren, um den „Schwung mitnehmen“ zu können. Die nun anstehende dreiwöchige Sommerpause komme auch nicht ungelegen. „Hoffentlich können wir dann so weitermachen, wie wir heute aufgehört haben.“

Schrötter geht als Gesamtsechster in die Sommerpause, punktgleich mit den Viert- und Fünftplatzierten vor ihm.

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