Floorball-Bundesliga

Red Hocks Kaufering steht nächste Herausforderung bevor

Floorballspieler der Red Hocks Lukas Wexenberger
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Im Frühjahr konnten die Red Hocks (in rot Lukas Wexenberger) die favorisierte DJK Holzbüttgen bereits schlagen. Das wollen die Kauferinger am Samstag wiederholen.
  • Susanne Greiner
    VonSusanne Greiner
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Kaufering - Nach einem fordernden wie erwartungsgemäß punktlosen Wochenende bei den Bundesliga-Spitzenreitern Weißenfels und Leipzig haben die Red Hocks Kaufering mit der DJK Holzbüttgen am kommenden Samstag, 3. Oktober, schon die nächste schwere Aufgabe vor der Brust. Ab 18 Uhr soll es im ersten Heimspiel der Saison dennoch mit den ersten Punkten klappen.

Dabei gehen die Kauferinger wie schon in den Spielen zuvor als Underdog in die Partie: Holzbüttgen stellt seit letzter Saison eine Mannschaft, die gespickt ist mit zahlreichen aktuellen Nationalspielern, darunter die Brüder Niklas und Janos Bröker. Letztes Jahr spielten die Red Hocks gleich dreimal gegen die Mannschaft aus dem Westen, denn auch im Pokal-Viertelfinale brachte das Los beide Teams zusammen. Dabei war aus Sicht der Bayern ein stetiger Aufwärtstrend erkennbar: War Holzbüttgen bei seinem Gastspiel in Kaufering noch weit überlegen und gewann verdient mit 17:3, war die Pokal-Partie schon weniger klar: Die Red Hocks hatten sich gut auf das hohe Pressing der Grün-Weißen eingestellt, dieses mehrfach überspielt und das Spiel lange offengehalten. Mit einer 10:5-Niederlage fuhr man schließlich zurück an den Lech. Aber schon wenige Tage später erwischte die Mannschaft um Kapitän Marco Tobisch einen Sahnetag, während die Holzbüttgener Angreifer ein ums andere Mal an Torhüter Kornelius Schmid scheiterten – der den Roten an diesem Tag den umjubelten 5:6-Auswärtssieg sicherte. „Genauso wollen wir die Sache am Samstag angehen. Wir wollen mit Herz und Wille dieses Spiel gewinnen“, fordert Stürmer Moritz Leonhardt.

Die Tabelle deutet aber schon an, wie schwer die Aufgabe werden dürfte: Mit der DJK treffen die Red Hocks nun schon zum dritten Mal in Folge auf eine noch ungeschlagene Mannschaft und auf das vierte Team aus dem Kreis der Top Fünf. „Klar, der Spielplan hat uns schon zu Beginn der Saison viele extrem große Herausforderungen beschert“, so Leonhardt weiter. „Dass wir aber auch mit den Großen mithalten können, haben wir letztes Wochenende gesehen. Wenn wir die Leistung nun auch mal über volle 60 Minuten abrufen können, traue ich uns die ersten Punkte auf jeden Fall zu.“

Im Vergleich zum letzten Wochenende sind gegen Holzbüttgen wieder alle Kauferinger Leistungsträger mit an Bord. Auch in den beiden Trainings zu Beginn der Woche sei schon deutlich geworden, wie groß der Hunger ist, sich nun für die jüngste Leistungssteigerung zu belohnen, sagt Trainer Markus Heinzelmann.

Ob seine Analysen am Samstag greifen, darf trotz Corona-Beschränkungen auch das Publikum im Sportzentrum erstmals wieder miterleben. Allerdings darf der Verein nur 140 Zuschauer einlassen. Der freie Kartenverkauf läuft ab Donnerstag und bis Samstagvormittag ausschließlich über die Spielkiste (Kolpingstraße 30 in Kaufering), an der Abendkasse werden keine Tickets verkauft. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr.

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