Die Winterpause ist vorbei

Der Startschuss für die "Ammersee Classics" ist gefallen

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Der Startschuss für die „Ammersee Classics“ ist gefallen. Am 29. und 30. Juni geht es dann um den Holzpokal.
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Der Startschuss für die „Ammersee Classics“ ist gefallen. Am 29. und 30. Juni geht es dann um den Holzpokal.
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Der Startschuss für die „Ammersee Classics“ ist gefallen. Am 29. und 30. Juni geht es dann um den Holzpokal.
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Der 1. Platz: Wolfgang Belling, Steuermann Claas von Thülen, Ulrich Standke und Wettfahrtleiter Thomas Behrendt (von links).
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Der 2. Platz: Robby Meyer, Steuermann Dr. Gregor Berz, Christoph Hagenmeyer und Wettfahrleiter Thomas Behrendt (von links).
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Der 3. Platz: Wettfahrtleiter Thomas Behrendt, Steuermann Dr. Wolfgang Schneider, Sabine Gall und Hermann Wegener (von links).

Utting – Mit viel Freude über das Wiedersehen und Wiedermessen nach der zu langen Winterpause traten 25 klassische Holzboote bei den Ammersee Classics an. Trotz Hochwassers wurde die Auftaktregatta ein voller Erfolg. Und das Podest wurde voll und ganz von Segelcrews vom Ammersee eingenommen.

An beiden Tagen herrschten wechselnde Winde: bei leichter Brise bis schwachem Wind aus Nordosten konnten zwei Wettfahrten am Samstagnachmittag gesegelt werden. Nach einer kurzen Pause ging es nochmal zurück auf die Regattabahn, nun mit frischem bis starkem Wind aus Süden.

Am Sonntagvormittag fiel der Startschuss für die vierte und letzte Wettfahrt bei leichter Brise aus Süden. Und noch am gleichen Tag wurden die Sieger auf dem Achterdeck der „Andechs“ geehrt.

Den 1. Platz ergatterte die ASC-Crew (Augsburger Segler-Club) auf dem Drachen „Passat“ um Steuermann Claas von Thülen. Dem Team dicht auf den Fersen war die Mannschaft um Steuermann Dr. Gregor Berz (Ammersee Yacht-Club) auf der „Coppelia“ , einer 5,5 Meter Rennyacht. Den 3. Platz ersegelte sich die Crew der 22 qm Rennjolle „Zygo“ um Steuermann Dr. Wolfgang Schneider (ASC). Damit stammen alle drei Siegercrews vom Ammersee.

Die am weitesten angereiste Crew um Norbert Seidel trailerte ihren wunderschönen 15er skandinavischen Schärenkreuzer „Eos“ von 1934 vom Segelverein Potsdamer Adler aus Brandenburg an den Ammersee. Die „Eos“ wurde von Konstrukteur Christian Jensen aus Norwegen, Geschäftspartner von Johann Anker, dem Drachenkonstrukteur, 1934 gemäß eines alten Presseberichtes als „Jugendboot“ gezeichnet. Im gleichen Jahr wurde sie auch schon in der Werft von John Faul, Horgen am Zürichsee, Schweiz, gebaut.

Zwei bekannte O-Jollen Segler, Anton Cuber auf seiner „Fanny“ und Thomas Richter auf der geliehenen „Nanni“ vom Union-Yacht-Club Attersee, oberösterreichisches Salzkammergut, scheuten ebenfalls die mehrstündige Anreise nicht.

Eine etwas kürzere ‚Überfahrt‘ hatte die Crew um Georg Decker des sehr schönen und schnellen 30er Schärenkreuzers „Lill-Singva“ von 1931 vom Herrschinger Segel-Club.

Es ist immer wieder eine wahre Augenweide soviel Schönheiten und ausgewogene Linien auf Regatten anzutreffen. Wahre Bootsbaukunst gepaart mit viel Liebe und Mühe zur Erhaltung stecken in den zum Teil über 100 Jahre alten Holzbooten. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch der renommierte Fotograf Nico Krauss aus Hamburg angelockt wurde und die Momente auf Wasser mit seiner Kamera einfangen wollte.

Der Auftakt der „Ammersee Classics“ ist also schonmal gelungen. Am 29. und 30. Juni steht dann der nächste Wettkampf an. Es geht um den Holzpokal. Austragungsort ist der Ammersee Yacht-Club in Riederau.

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