Endlich wieder ein Sieg

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War auch gegen Leitershofen mit seinem Kampfgeist stets ein Antreiber fürs Team: HSB-Kapitän Michi Teichner (Mitte, helles Trikot).

Landsberg – Am 10. Spieltag in der Regionalliga II haben die Heimerer Schulen Basket den bis dahin Tabellensiebten aus Leitershofen/Stadtbergen empfangen. Für die Landsberger aufgrund der Tabellensituation schon etwas wie ein Schicksalsspiel. Letztendlich blieben nach einem hart umkämpften 66:59-Sieg die Punkte in der Lechstadt.

Die Jungs von Coach Roman Gese fanden gleich zu Beginn gut ins Spiel und gingen durch Treffer von Mateusz Bobrowski und einem Fastbreak durch Marc-Oliver Siegwardt rasch in Führung. Der Leitershofener Coach wollte nichts riskieren und nahm früh die erste Auszeit, um sein Team besser einzustellen. Kurz darauf konnten die Gäste auch auf 4:3 verkürzen.

Sieg im Schicksalsspiel

Dann in der dritten Spielminute der Schock: Nach einem Zusammenprall war für den Leitershofener Dominik Burgemeister und Landsbergs Marc-Oliver Siegwardt das Spiel beendet – beide mussten wegen schwerer Cuts zum Nähen ins Landsberger Klinikum gebracht werden. In der Folge konnten sich die Gäste aus Leitershofen etwas absetzen. Die Mannen um HSB-Kapitän Michi Teichner kämpften jedoch verbissen um den Anschluss. Mit 17:18 ging das erste Viertel allerdings an die Gäste.

Der zweite Abschnitt war stark von der Defense geprägt und die Lechstädter konnten bis zur Halbzeit zumindest ausgleichen. Beim Spielstand von 28:28 ging es zum Pausentee. Nach Wiederanpfiff gingen die Heimerer Schulen Basket endlich wieder in Führung. Allerdings gelang es den Gastgebern einfach nicht, sich ein beruhigendes Polster zu erspielen. Zu viele Möglichkeiten blieben ungenutzt. Somit endete das dritte Viertel ausgeglichen mit mageren 13:13 Punkten. Zumindest im Schlussabschnitt zogen die Landsberger dann leicht davon, aber Leitershofen blieb weiterhin am Ball und kämpfte hartnäckig.

Allerdings hatten die Lechstädter zum Ende endlich mal das verdiente Glück, einen treffsicheren Mateusz Boborowski auf ihrer Seite und siegten in einer schwachen Partie mit 66:59. Letztendlich lebte diese Begegnung hauptsächlich von der Spannung in den letzten Minuten. Nachdem man zuletzt tolle Spiele oft in den letzten Sekunden verloren hatte war dieser Sieg mehr als wichtig für die Moral der jungen Basketball-Truppe. Nun geht es am kommenden Samstag im letzten Spiel der Hinrunde nach Regensburg. Keine leichte Aufgabe, allein schon angesichts der nun langen Verletztenliste auf Landsberger Seite.

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