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Dennis Biederer sprintet auf Platz 3

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Von: Toni Schwaiger

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Dennis Biederer - Landsberg - Rennrad - Impuls Radteam
Im Zielsprint auf Rang 3: Dennis Biederer landete beim Kufsteinerland-Radmarathon den nächsten Erfolg. ©  Impuls

Landsberg – Eine gute Startposition sowie eine offensive und selbstbewusste Fahrweise, das sollte sich doch bezahlt machen. Hat es auch. Beim Kufsteinerland-Radmarathon fuhr der Landsberger Dennis Biederer erneut aufs Podium. Platz 3 sicherte sich der 29-jährige Pilot des in Fischen beheimateten Impuls-­Radteams in einer Sprintentscheidung.

In einer Reihe mit den Tages­favoriten, starteten Biederer und seine Teamkollegen Florian Christ (Sindelsdorf) sowie Tim Öttl (Weilheim) bei optimalen Wetterbedingungen den Radmarathon, bei dem es 120 Kilometer und 1.800 Höhenmeter zu überwinden galt. Schon der erste Anstieg ins naturnahe Thierseetal zeigte: Heute wird richtig Rennen gefahren! „Das Tempo war von Beginn an sehr hoch, die Fahrweise teils nervös“, berichtet Biederer. Mit einer etwa 30 Mann starken Gruppe konnte er sich absetzten. Nach einer kurzen Erholungsphase bis zu den Reintaler Seen folgte der 3,5 Kilometer lange Anstieg nach Brandenberg. Für den Lechstädter war die Taktik klar: „Lieber vorne sterben als hinten nichts erben“. Mit Auge und guten Beinen, konnte er die Hinterräder der Favoriten halten und aufgrund seiner bestechenden Form den Takt mit angeben.

Wie gut es um die Form Biederers wirklich bestellt war, zeigte sich am Ende der 400 Höhenmeter dieses Abschnittes. Oben angekommen, waren mit ihm nur mehr sechs Fahrer übrig, die den Rest des Rennens gut harmonierten und sich zielstrebig einiges an Vorsprung zur Verfolgergruppe erarbeiten konnten.

Die letzten Anstiege befanden sich dann nach Angerberg und auf der anderen Innseite zurück nach Kufstein, wo die Fahrer ein technisch anspruchsvolles Finale erwartete. Hier konnte Biederer wiederum mit seiner hervorragenden Fahrtechnik punkten, die ihm auf den letzten Metern zum Zielstrich eine gute Ausgangslage für den Schlusssprint verschafften. Am Ende reichte es für den 3. Platz hinter zwei österreichischen Bundesligafahrern.

„Dennis hat klar aufzeigen können, auf welchem Niveau er sich befindet ; er hat sich selbst und das Team mit einem Podiumsplatz belohnt“, freut sich Impuls-Teamchef Martin Wilhelm. In einem fulminanten Schlusssprint aus der ersten Verfolgergruppe sicherte sich Florian Christ den 7. Rang. Er habe aufgezeigt, dass seine Beine nicht nur gut am Berg drehen, sondern in ihm auch ein endschneller Mann steckt. „Flo hat sich heuer in unseren Reihen prächtig entwickelt und abermals mit einer starken Platzierung seine persönliche Saison abschließen können“, so Wilhelm. Tim Öttl fuhr auf Rang 35.

Nach einem sehr erfolgreichen Wochenende in Kufstein, ist man beim Impuls-Radteam vor allem über den sturzfreien Ausgang sehr froh. Neben der angespannten Fahrweise vieler Starter, hätten auch teils nicht optimale Absperrbedingungen, das Rennen gefährlich gemacht. So habe etwa ein Kameramotorrad und Mitfavorit Patrick Hage­naars zu Fall gebracht.

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