Ausgeglichene Bilanz

Sieg und Niederlage für die Riverkings

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Wieder nichts: HCL-Stürmer Dennis Tausend scheitert in dieser Szene einmal mehr am Keeper der Riverrats aus Königsbrunn.

Landsberg – Einen optimalen Start ins Bayernliga-Wochenende haben die Riverkings am Freitag erwischt: Gegen die Riverrats Geretsried gewann das junge Team mit 7:2. Doch dann die herbe Enttäuschung: Im Derby gegen Buchloe setzte es ein bittere 6:3-Niederlage. Damit bleibt es bei Tabellenplatz 7.

Bereits im ersten Drittel konnte der HCL gegen Geretsried durch Tore von Michael Fischer und Niklas Arnold mit 2:0 in Führung gehen. Für Fischer endete damit eine längere Durststrecke ohne Tor. Mitte des zweiten Abschnitts legte er nach einem tollen Solo nach und erhöhte auf 3:0, bevor kurze Zeit späte Geretsried der Anschluss zum 2:1 durch Horvath gelang. Keine zwei Minuten später erhöhte dann ein weiterer Fischer auf 4:1: Thomas Fischer. Kurz vor der Pause noch das 4:2, bei dem sich Landsbergs Torwart Christoph Schedlbauer am Oberschenkel verletzte und für zwei bis drei Wochen ausfallen wird.

Im letzten Drittel erhöhten Marcel Juhasz, Tobias Wedl und Thomas Fischer auf 7:2. Den Riverkings reichte an diesem Abend eine durchschnittliche, über weite Phasen solide Leistung zum Sieg.

Ausgeglichene HCL-Bilanz

Ganz anders am Sonntag gegen Buchloe. Für den verletzten Schedlbauer war erstmals Jugendtorwart Arion Martinaj im Kader der Riverkings. Zwischen den Pfosten aber stand Maximilian Güßbacher. In einer guten Anfangsphase nutzten die Riverkings durch Topscorer Dennis Sturm ein Überzahlspiel und gingen in der fünften Minute mit 0:1 in Führung. Ebenfalls in Überzahl erzielte der ehemalige Landsberger Daniel Huhn den Ausgleich für Buchloe. Kurz vor der Pause nutzte Andreas Schmelcher einen Abwehrfehler der Gastgeber aus und versenkte die Scheibe humorlos im Torwinkel. Bis dahin war aus Sicht der vielen HCL-Fans die Eishockeywelt noch in Ordnung.

Im zweiten Abschnitt wendete sich aber das Blatt. Die Zeck-Schützlinge waren nicht wiederzuerkennen und kassierten vier weitere Tore. Es waren knapp 30 Sekunden gespielt, da konnte Buchloe durch Max Droppmann bereits ausgleichen. Dann kam es knüppeldick: Für Craig Gallo war das Spiel beendet – Spieldauerstrafe wegen eines angeblichen Stockstichs. Durch teils unnötige Strafen schwächte sich der HCL dann noch zusätzlich. Es konnte mehrfach – trotz guter Möglichkeiten – die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel gespielt werden und so erzielte Buchloe in der 23. Minute das 3:2 – wieder war Droppmann erfolgreich. Vier Spielminuten später erhöhte Ex-Riverking Markus Rohde auf 4:2 und mit einem Solo setzte Christoph Heckelsmüller auf 5:2 (34.).

Die Partie schien damit entschieden. Im letzten Drittel spielten die Riverkings wieder stabiler und zeigten Moral. Nach Sturms 5:3 (43.) keimte im Landsberger Lager noch einmal Hoffnung auf, Zählbares aus dem Allgäu mitnehmen zu können. Doch wenig später netzte Daniel Huhn zum 6:3-Enstand ein.

HCL-Trainer Andreas Zeck zeigte sich nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft in den ersten und letzten zwanzig Minuten weitgehend zufrieden, der zweite Spielabschnitt jedoch sei „zum Haare raufen“ gewesen.

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