HC Landsberg in Topform

"Werden noch viel Freude haben"

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Der HC Landsberg und Cody Freeman (Mitte) sind derzeit schwer zu bremsen. Auch Buchloe war dem neuen Tabellenführer der Verzahnungsrunde unterlegen.

Landsberg – Der HC Landsberg hat mit zwei Siegen die Tabellenspitze der Zwischenrunde erklommen. Am Freitag behielt der HCL in Buchloe mit 3:5 die Oberhand, am Sonntag zeigten die Riverkings einmal mehr ihre Heimstärke beim 5:2-Sieg gegen den TSV Erding.

Die Gastgeber aus Buchloe standen vor der Freitagspartie gehörig unter Druck, waren sie doch am ersten Wochenende der Verzahnungsrunde ohne Punkte geblieben. Und so legte die Mannschaft des ehemaligen Riverkings-Trainers Topi Dollhofer gut los: Gerade mal vier Minuten war das Spiel alt, als Buchloe den Führungstreffer erzielte. Aber schon zwei Minuten später besorgte ­Daniel Menge den Ausgleich zum 1:1. Fortan erspielten sich beide Mannschaften gute Torchancen, wobei die Riverkings im Abschluss effektiver waren: Martin Schweiger (9.) und Mika Reuter (17.) erzielten die beiden Treffer zur 1:3-Pausenführung. Im zweiten Abschnitt erhöhte Cody Freeman zunächst in Überzahl (29.) auf 1:4 und später sogar in eigener Unterzahl (35.) auf 1:5. Im letzten Drittel (44.) konnten die Piraten aus Buchloe den starken Christoph Schedlbauer zum 2:5 überwinden. Wesentlich schmerzlicher war jedoch für den HCL wenige Minuten später, als die bereits entschiedene Partie für Kapitän Andreas Geisberger beendet war. Er hatte unabsichtlich einen Gegenspieler mit dem Stock im Gesicht erwischt und wurde deshalb zunächst für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt. Da der betroffene Gegenspieler sich aber durch die Aktion eine blutende Verletzung zugezogen hatte, wurde die Strafe des Kapitäns gemäß dem Regelwerk auf eine „Fünf plus Spieldauer“ erhöht. Dies erzürnte den ansonsten ruhigen Andreas Zeck so sehr, dass er nach einem Flaschenwurf vom Schiedsrichter mit derselben Strafe belegt wie zuvor sein Mannschaftsführer. Daher musste der Coach die Spielerbank verlassen und den Rest der Partie als Zuschauer verfolgen. In einer doppelten Unterzahl mussten die Riverkings noch den Gegentreffer zum 3:5 hinnehmen, mehr ließ die stabile Defensive des HC Landsberg an diesem Abend aber nicht mehr zu. Als Derbysieger konnten die Blau-Weißen die kurze Heimfahrt antreten und sich auf das nächste Duell vorbereiten.

Im zweiten Drittel aufgedreht

Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter
Gute Aussichten für die Playoffs: Beim Derby in Buchloe drehten die Riverkings einen Rückstand in eine 1:5-Führung, Buchloe konnte im Schlussdrittel lediglich auf 3:5 verkürzen. © Walter

Etwa 800 Zuschauer wollten am Sonntag dann den bärenstarken Aufsteiger aus Erding im Landsberger Eisstadion sehen – darunter auch Kapitän Geisberger und Trainer Zeck, die ihre Sperren aus dem Buchloe-Spiel verbüßen mussten. Co-Trainer Peter Chvartal schwang deshalb das Zepter an der Bande und wurde Zeuge eines denkbar ungünstigen Starts: Schon früh agierte der HCL in einer 3:5-Unterzahl, was Erding zum Führungstreffer nutzte. Etwa fünf Minuten später waren die Gladiators dann Nutznießer eines Ausflugs von Christoph Schedl­bauer und erzielten ein leichtes Tor zum 0:2. Durch dieses Missgeschick ließ der HC Landsberg sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen: Der wieder als Verteidiger eingesetzte Sven Gäbelein brachte seine Farben in der 12. Minute auf 1:2 heran. Und kurz vor der Pause egalisierte Martin Schweiger nach Zuspiel von Markus Kerber und Robin Maag.

Im zweiten Abschnitt drückten die Riverkings der Partie ihren Stempel auf, münzten den Vorteil aber zunächst nicht in Zählbares um. Bis zur 34. Minute dauerte es, ehe Verteidiger Tobias Wedl bei einer doppelten Überzahl und einer sehenswerten Vorarbeit von Daniel ­Menge die Führung zum 3:2 erzielte. Doch auch die Offensive der Gäste zwang Schlussmann ­Christoph ­Schedlbauer mehrmals dazu, seine gute Form unter Beweis zu stellen – seinen Fehler beim 0:2 merzte er so durch zahlreiche Glanztaten wieder aus. Mit der knappen Führung ging es in das Schlussdrittel, in welchem Daniel Menge mit einem kuriosen Treffer von der Torauslinie (47.) auf 4:2 erhöhte. Für die endgültige Entscheidung sorgte Markus Kerber (52.) nach schöner Vorarbeit von Dennis Sturm.

Mit diesem Sieg übernehmen die Riverkings die vorläufige Tabellenführung in ihrer Gruppe. „Wir lassen uns von der aktuellen Tabelle aber nicht blenden. Es ist in unserer Gruppe so eng und es kann jeder gegen jeden gewinnen,“ schätzt Trainer Andreas Zeck die aktuelle Konstellation ein. Dennoch ist er überzeugt: „Bei meiner Mannschaft zeigt die Formkurve seit dem Jahreswechsel nach oben und wenn wir so weitermachen, werden wir diese Saison noch viel Freude haben.“

Schon am kommenden Wochenende können die Lechstädter ihre Form bestätigen: Am Freitag, 3. Februar, ist der TEV Miesbach ab 20 Uhr zu Gast.

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