HC Landsberg punkten gegen Pegnitz und Höchstadt

"Wir sind mit dem Topfavoriten auf Augenhöhe"

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Gegen den ebenfalls ungeschlagenen Höchstädter EC erzielten die Landsberger Riverkings (schwarz) den späten Ausgleich und holten so einen Punkt.
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Gegen den ebenfalls ungeschlagenen Höchstädter EC erzielten die Landsberger Riverkings (schwarz) den späten Ausgleich und holten so einen Punkt.
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Gegen den ebenfalls ungeschlagenen Höchstädter EC erzielten die Landsberger Riverkings (schwarz) den späten Ausgleich und holten so einen Punkt.
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Gegen den ebenfalls ungeschlagenen Höchstädter EC erzielten die Landsberger Riverkings (schwarz) den späten Ausgleich und holten so einen Punkt.
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Gegen den ebenfalls ungeschlagenen Höchstädter EC erzielten die Landsberger Riverkings (schwarz) den späten Ausgleich und holten so einen Punkt.
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Gegen den ebenfalls ungeschlagenen Höchstädter EC erzielten die Landsberger Riverkings (schwarz) den späten Ausgleich und holten so einen Punkt.
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Gegen den ebenfalls ungeschlagenen Höchstädter EC erzielten die Landsberger Riverkings (schwarz) den späten Ausgleich und holten so einen Punkt.
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Gegen den ebenfalls ungeschlagenen Höchstädter EC erzielten die Landsberger Riverkings (schwarz) den späten Ausgleich und holten so einen Punkt.

Landsberg – Es bleibt dabei: Der HC Landsberg hat auch nach dem letzten Wochenende weiterhin in jedem Bayernliga­spiel der neuen Saison gepunktet. Nach einem deutlichen 0:7-Sieg in Pegnitz mussten die Riverkings im Heimspiel gegen den Höchstadter EC aber erstmals Federn lassen – in der Verlängerung traf der neue Tabellenführer aus Mittelfranken zum 2:3.

Hektisch wurde es für die Verantwortlichen des HC Landsberg schon am Donnerstag: Pegnitz hatte Bedenken angemeldet, ob im Freiluftstadion am Freitag überhaupt gespielt werden könne. Deshalb überlegten die Oberen der beiden Vereine, ob ein Heimspieltausch infrage käme. Die HCL-Vorstände ­Markus Haschka und Joachim Simon hatten daraufhin natürlich alle Hände voll zu tun, um ein kurzfristiges Heimspiel in Landsberg zu ermöglichen. Als soweit alles geklärt war, folgte die Kehrtwende aus Pegnitz: dort könne am Freitag doch gespielt werden, allerdings erst ab 20.30 Uhr. Tatsächlich wurde sogar erst um 21 Uhr angepfiffen.

Im ersten Abschnitt erzielten Mika Reuter (3.) und Markus Kerber (10.) zunächst die Treffer zur 0:2-Führung. Die erste Pause verzögerte sich dann aufgrund einer defekten Eismaschine. Aber die Mannschaft von Randy Neal brachte auch diese Verzögerung nicht aus dem Konzept. Bohumil Slavicek (23.) und Thomas Fischer (32.) legten die Treffer zum 0:4 nach. Vor dem letzten Drittel wurde dann auf die Eis­aufbereitung komplett verzichtet. Zumindest spielerisch tat das dem Fluss beim HCL keinen Abbruch: Daniel Menge (53.), erneut Markus Kerber (54.) und Andreas Geisberger stellten bis zur Schlusssirene auf 0:7. Sorgenfalten bereiteten Trainer Randy Neal derweil die beiden Verletzungen von Marcel Juhasz und Thomas Zeck. „Marcel hat sich am Knie verletzt, wie lange er ausfällt, wird sich erst nach einer Untersuchung in dieser Woche ergeben“, hofft Neal noch auf positive Nachrichten. „­Thomas Zeck hat sich das Wadenbein gebrochen und wird uns voraussichtlich gute acht Wochen nicht zur Verfügung stehen“, bedauert der Coach.

Bitter auch der Zeitpunkt der beiden Ausfälle, denn am Sonntag gastierte der ungeschlagene Tabellenzweite aus Höchstadt im Eisstadion am Hungerbachweg. Die Partie war vor allem von Taktik und kleinen Nickligkeiten geprägt, war aber nach Ansicht der beiden Trainer das zuvor erwartete Spitzenspiel. Keine der beiden Mannschaften wollte der jeweiligen gegnerischen Offensive viele Torchancen gewähren. Nach den ersten zwanzig Minuten ging es deshalb auch torlos in die Pause.

Auch im zweiten Drittel änderte sich zunächst nichts. In der 36. Minute nutzten die Gäste während einer 4:4-Situation den Platz auf dem Eis zur 0:1-Führung. Nach einem Zuspiel des ehemaligen Nationalspielers ­Vitalij Aab vollstreckte Michal Petrak. Die Partie war weiter ausgeglichen, dem HC Landsberg wollte jedoch einfach nicht der Ausgleich gelingen. Gut fünf Minuten vor dem Ende der Partie erzielte Höchstadt sogar noch das 0:2. Ein Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte versprang so unglücklich vor Christoph Schedlbauer, dass trotz aller Rettungsversuche am Ende die Scheibe im Landsberger Tor lag. Viele dachten bereits, dass dies die Vorentscheidung gewesen wäre. Doch die Riverkings zeigten wieder einmal ihre Moral. In der 57. Minuten wurde ­Bohumil Slavicek kurz vor dem Tor gefoult und der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Penalty. Diesen verwandelte der Gefoulte selbst zum 1:2. Und nur Sekunden später war wieder Slavicek zur Stelle: Er fälschte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar ab und sicherte den Landsbergern damit die Teilnahme an der Verlängerung.

Die erste gute Torchance hatten dort die Hausherren, ließen diese allerdings aus, ehe fast im Gegenzug die Gäste den Siegtreffer erzielten. Trainer Neal zeigte sich nach der Partie trotzdem zufrieden. „Auch wenn wir heute nach Verlängerung verloren haben, sind wir mit dem absoluten Topfavoriten in der Bayernliga auf Augenhöhe. Meine Mannschaft hat heute wieder Moral und Charakter bewiesen.“

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