Ab jetzt zählt’s

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Traf am Freitag gleich zweimal gegen den frischgebackenen Aufsteiger aus Geretsried: Sebastian Lachner.

Landsberg – „Not really amused“ waren die Verantwortlichen vom HC Landsberg am vergangenen Sonntag über die Geschehnisse, die sich zwischen dem HC Landsberg und dem EV Lindau abspielten. Dabei ging es gar nicht um die hohe 11:2-Niederlage gegen die Islanders, sondern eher darum, dass Lindau aus rein wirtschaftlichen Gründen auf dieses „Testspiel“ bestand. Andreas Zeck spielte schon am vergangenen Freitag gegen den Aufsteiger aus Geretsried mit einem angeschlagenen Kader.

Die Krankmeldungen rissen bis Sonntagvormittag einfach nicht ab. Zwar konnten Josef Barnsteiner, Stefan Kerber und Marcel Juhazs wieder mitspielen, doch mit Thomas Fischer, Michael Fischer, Niklas Arnold, Dominic Kerber, Markus Kerber, Christoph Schedlbauer, Alexander Ott, Tobias Turner, Andreas Schmelcher und Mika Reuter war die Krankenmeldeliste länger, als was man auf den Spielberichtsbogen hätte schreiben können. Markus Haschka zog die Reißleine und bat beim EV Lindau um eine Spielabsage. 

Den Aufsteiger vom Eis gefegt

Schließlich handelte es sich hier um ein Testspiel und keine Mannschaft hätte von diesem Spiel etwas, wenn man mit elf Spielern gegen eine vollbesetzte Lindauer Mannschaft antreten müsste. Ebenfalls sei das Verletzungsrisiko so kurz vor dem Start der Punktrunde extrem hoch, wenn man nur mit zwei Reihen ein Spiel in voller Länge bestreiten muss. Lindau hingegen argumentierte mit wirtschaftlichen Gründen und lehnte die Spielabsage ab. Nach Rücksprache mit Andreas Zeck kam man der Bitte des EV Lindau nach und man machte sich mit elf Feldspielern und zwei Torhütern auf den Weg nach Lindau. Allen im Bus beteiligten war klar, dass man dieses Spiel nicht hoch gewinnen würde. 

Andreas Zeck sowie seinem Lindauer Pendant Sebastian Buchwieser dürften schon vor dem Spiel die Erkenntnis gehabt haben, dass dieses Spiel keinerlei Nutzen für beide Mannschaften hatte. So kam es wie es kommen musste. Timo Hauck und Tobias Wedl mussten noch während des Spieles ärztlich behandelt werden und für den Lindauer Martin Sekera war wegen seiner Matchstrafe ebenfalls frühzeitig Schluss. Besser lief es am vergangenen Freitag für die Riverkings vor heimischem Publikum. Ebenfalls ersatzgeschwächt konnte Andreas Zeck immerhin drei volle Reihen gegen den frischgebackenen Aufsteiger aus Geretsried aufstellen. 

Das Spiel begann sehr holprig und Geretsried hätte in den ersten fünf Minuten schon in Führung gehen können. Aus diesem Grund nahm Andreas Zeck schon sehr früh seine Auszeit, um die Spieler wieder auf Kurs zu bringen. Mit Erfolg, denn Markus Kerber, Timo Hauck und Dennis Tausend sorgten für den 3:0-Pausenstand. Zwar konnte Florian Lechner die Gäste durch den 3:1-Anschlusstreffer noch mal ins Spiel bringen. Dann aber zeigten die Riverkings, wer in Landsberg das Sagen hat. Robin Maag und Mika Reuter erhöhten noch im zweiten Spiel- abschnitt auf 5:1. 

Im letzten Spielabschnitt hatte Geretsried den Riverkings nichts mehr entgegen zu setzen. Stefan Kerber, Sebastian Lachner und auch Benjamin Arnold sorgten für den verdienten 9:1-Endstand. Für Andreas Zeck ist die Vorbereitung bereits abgehakt. Für ihn ist klar, dass man bis zum Start der Punktrunde am Freitag in Miesbach die Mannschaft unbedingt wieder fit machen muss. 

Die grippalen Infekte sowie die Blessuren aus der Vorrunde müssen auskuriert werden. Die Liga beginnt mit Vollgas und ab jetzt zählt jedes Tor und jeder Punkt. Schon am Sonntag darf man sich auf das erste Heimspiel in dieser Vorrunde freuen. Zu Gast sind die Eispiraten vom ESC Dorfen. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

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