HCL vorzeitig in der Zwischenrunde

Qualifikation ist perfekt

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Oft scheiterten die Lindauer an HCL-Torwart Maximilian Güßbacher, dennoch konnten die Gäste vom Bodensee am Ende einen 4:1-Sieg mit nach Hause nehmen.

Landsberg – Mit einer 1:4 Niederlage beendeten die Riverkings das Kalenderjahr 2015. Neben dem Grußwort zu 60 Jahren Eishockey in Landsberg durch Oberbürgermeister Mathias Neuner bekam der HC Landsberg eine großzügige Spende von der Sparkasse Landsberg-Dießen überreicht. Auch die Fanszene ließ sich zum Jubiläum eine sehenswerte Choreographie einfallen.

Die knapp 900 Zuschauer sahen von Beginn ein gutes, schnelles und faires Bayernligaspiel, in welchem die Gäste bereits nach zwei Spielminuten in Führung gingen. Auch der HCL erspielte sich gute Torchancen, konnte diese aber nicht verwerten. Der amtierende Meister aus Lindau nutzte im Gegensatz seine Chance eiskalt und so stand es bereits nach sieben Spielminuten 0:2. Die Gäste hatten durch einen Penalty sogar die Chance noch weiter zu erhöhen, scheiterten aber an Maximilian Güßbacher. Die Kabinenansprache von Trainer Andreas Zeck zeigte wieder einmal ihre Wirkung. Landsberg startete druckvoll in den Mittelabschnitt.

Rasantes und faires Spiel

In der 24. Spielminute konnte Dennis Sturm eine Überzahlsituation nutzen und auf 1:2 verkürzen. Auch im weiteren Spielverlauf musste der Lindauer Torwart sein Können unter Beweis stellen, um den Ausgleich für Landsberg zu verhindern. Im letzten Drittel zeigte dann Lindau wieder seine gesamte Klasse. Durch eine Überzahlsituation und einen gut herausgespielten Angriff erhöhten die Gäste vom Bodensee auf 1:4. Gäste Trainer Sebastian Buchwieser: „Vor allem im ersten Drittel haben wir zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen, wenn Landsberg seine Chancen nutzt, kann das erste Drittel auch anders ausgehen. Im zweiten Abschnitt hat man gesehen über welche gute und schnelle Mannschaft der HCL verfügt.“

Mit Tempo zum Sieg

Auch Andreas Zeck war trotz der Niederlage mit der Leistung zufrieden: „Im ersten Drittel hat uns die Effektivität vor dem Tor gefehlt. Im zweiten Drittel waren wir mit einer der absoluten Topmannschaften der Liga auf Augenhöhe. Hier hätten wir das Spiel drehen können. Im letzten Drittel hat sich dann die routinierte Mannschaft durchgesetzt.“ Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr gastierte mit dem EHC Waldkraiburg ein weiteres Topteam am Lech.

Die Mannen von Trainer Andreas Zeck konnten sich mit einem knappen 2:1 Sieg durchsetzen und sich mit diesem Sieg bereits für die Zwischenrunde qualifizieren. Den Zuschauern wurde ein schnelles und spannendes Bayernligaspiel geboten. Trotz einiger Torchancen auf beiden Seiten, wollte im ersten Drittel kein Treffer fallen. Im zweiten Drittel platzte dann der Knoten auf der Landsberger Seite. Stefan Kerber konnte einen Schuss von der blauen Linie abfälschen und erzielte das 1:0 für Landsberg. Nur 12 Sekunden später überrumpelten die Gäste die Abwehr der Riverkings und erzielten den Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es auch in die letzte Pause. Die Riverkings und die Gäste drückten auf das Tempo und wollten den Siegtreffer erzielen.

Doch sowohl Landsbergs Torwart Maximilian Güßbacher als auch der Gästetorwart zeigten über das gesamte Spiel sehenswerte Paraden und wurden daher auch verdient zum besten Spieler ihres Teams gewählt. Marcel Juhasz war es dann überlassen, den Siegtreffer zum 2:1 zu erzielen. Trainer Andreas Zeck zeigte sich nach der Partie mehr als zufrieden: „Es ist schon Klasse, dass wir mit diesem Sieg vorzeitig die Qualifikation für die Zwischenrunde erreicht haben. Heute hatten wir auch einmal das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite. Ein riesen Lob auch an Maxi Güßbacher – die Leistung des 18-Jährigen war überragend.“

Nicht mehr im Kader der Riverkings steht Dennis Tausend. Er wechselt mit sofortiger Wirkung zum Landesligisten ESC Bad Kissinger Wölfe.

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