Auswärts sind sie stärker

+
Wie so oft bei Heimspielen sind die Riverkings am Freitag gegen Pegnitz nicht recht ins Spiel gekommen. Mit einer 4:1-Niederlage gingen die Lechstädter vom Eis.

Landsberg – Auswärts klappt es, nur auf dem heimischen Eis, will es den Riverkings nicht so recht gelingen. Die Riverkings gewinnen zwar das Auswärtsspiel beim EV Lindau mit 3:2 nach Verlängerung – bereits am Freitag setzte es allerdings eine Heimniederlage gegen den EV Pegnitz.

Einen unglücklichen Start ins Wochenende erwischten die Riverkings beim Heimspiel gegen Pegnitz. Die Riverkings kamen wie so oft bei Heimspielen nicht recht ins Spiel und lagen bis zur 10. Minute nach Toren von Markus Schwindl und Nicolai Pfleger mit 0:2 im Rückstand.

Pech auf heimischem Eis

In der Folgezeit entwickelten die Riverkings immer mehr Druck auf das Pegnitzer Tor und ließen nur selten Angriffe der Pegnitzer aufs eigene Gehäuse zu. Einzig der Puck wollte nicht ins gegnerische Tor. Mitten in die Sturm- und Drangphase des HCL im 2. Drittel hinein traf, mit einem der seltenen schnellen Konter, Oleg Seibel zum Stand von 0:3. Jetzt rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor der Pegnitzer.

Allerdings wurde nun auch das große Manko der Landsberger bei Heimspielen deutlich. Noch hapert es an der Chancenverwertung. Nach einigen weiteren Großchancen traf in der 37. Minute dann endlich Michael Fischer mit seinem ersten Saisontor zum 3:1 Anschluss. Im Verlauf der weiteren Partie wollte, trotz deutlicher optischer Feldüberlegenheit, die Scheibe einfach nicht mehr ins Pegnitzer Gehäuse. Als kurz vor Schluss abermals Nicolai Pfleger das leere Landsberger Tor traf, war die Messe gelesen. Am Sonntag klappte es dann wieder besser mit dem Tore schießen. Zwar fehlten nach der Wadenverletzung vom Freitag Sebastian Lachner, Alexander Ott (Nackenprobleme) und Mika Reuter (Oberschenkelverletzung) – die Landsberger, diese Saison auswärts deutlich stärker als daheim, gewannen aber trotzdem in einem schnellen und fairen Spiel mit 2:3 nach Verlängerung.

Fast schon traditionsgemäß kam der HCL in der 4. Spielminute durch Marko Babic mit 0:1 in Rückstand. Anders als noch am Freitag nutzten die Riverkings in Person von Dennis Tausend die sich bietenden Chancen jetzt konsequenter und glichen in der 10. Spielminute zum 1:1 aus. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. In der 40. Minute nutzte Markus Kerber eine dieser Chancen zur 1:2 Führung. Diese Führung hielt dann auch bis zur 58. Spielminute. Es gelang dem HCL nicht die Scheibe aus dem Drittel zu spielen und so gelang Jiri Mikesz der 2:2 Ausgleich. In der anschließenden Overtime fackelten die Riverkings nicht lange. Dennis Sturm verwertete ein Zuspiel von Marcel Juhasz zum 2:3 Sieg.

Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Andreas Zeck zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben uns heute vorgenommen stabil in der Defensive zu stehen und einfach nach vorne zu spielen, sowie unsere Aktionen durchgehend hundertprozentig zu Ende zu spielen. Dies ist uns heute gut gelungen. Jetzt gilt es diese Leistung konstanter abzurufen, dann werden wir auch die nächsten Spiele erfolgreich bestreiten können.“ Am Freitag geht es zum Auswärtsspiel nach Waldkraiburg, bevor am Sonntag der EV Moosburg zu Gast iin Landsberg sein wird.

Auch interessant

Meistgelesen

Weiter ungeschlagen
Weiter ungeschlagen
"Da ist mir richtig der Atem gestockt"
"Da ist mir richtig der Atem gestockt"
Das Schicksal in der eigenen Hand
Das Schicksal in der eigenen Hand
Quartett bleibt
Quartett bleibt

Kommentare