Ein Kampf gegen Wind und Wellen

Rund 450 Starter beim 21. Ammersee-Triathlon

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Ohne Neopren, dafür mit viel Wind und Wellen ging's für die rund 450 Starter beim 21. Ammersee-Triathlon ins Wasser.
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Ohne Neopren, dafür mit viel Wind und Wellen ging's für die rund 450 Starter beim 21. Ammersee-Triathlon ins Wasser.
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Ohne Neopren, dafür mit viel Wind und Wellen ging's für die rund 450 Starter beim 21. Ammersee-Triathlon ins Wasser.
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Ohne Neopren, dafür mit viel Wind und Wellen ging's für die rund 450 Starter beim 21. Ammersee-Triathlon ins Wasser.
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Ohne Neopren, dafür mit viel Wind und Wellen ging's für die rund 450 Starter beim 21. Ammersee-Triathlon ins Wasser.
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Ohne Neopren, dafür mit viel Wind und Wellen ging's für die rund 450 Starter beim 21. Ammersee-Triathlon ins Wasser.
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Ohne Neopren, dafür mit viel Wind und Wellen ging's für die rund 450 Starter beim 21. Ammersee-Triathlon ins Wasser.

Riederau – Hitze, Kälte oder Regen. Damit kommen Triatheten zurecht. Was den Ausdauersportlern aber gar nicht schmeckt ist Neoprenverbot. Beim Ammersee-Triathlon in Dießen war dies der Fall, da die Wassertemperatur knapp über der 22 Grad Marke lag, ab der ohne schützende Gummihaut geschwommen werden muss.

„Es ist saukalt“, meinte einer der Starter, als er beim Strandbad St. Alban aus dem Wasser stieg. Mit der Meinung war er unter den 450 Teilnehmern nicht alleine. Und die hatten noch ein weiteres Problem bei der ersten Teildisziplin des Dreikampfes zu bewältigen: Der starke Wind sorgte auf dem See für ordentlich Wellen und eine starke Drift. „Stellt euch darauf ein, einige Meter mehr zu schwimmen“, gab der Streckensprecher den Triathleten deshalb beim Start mit auf dem Weg.

Ansonsten fanden die Starter aber gute Bedingungen vor, da der angekündigte Regen bis auf ein paar Tropfen ausblieb. „Wir hatten Dusel beim Wetter“, bekannte Organisator Gerhard Linke vom SC Riederau, der mit 40 Helfern sowie der Unterstützung der Wasserwacht und der Feuerwehr für einen reibungslosen Ablauf sorgte.

Der Veranstalter musste bei der 21. Auflage aufgrund der Bauarbeiten am Ammersee-Gymnasium Änderungen am Kurs und Ablauf vornehmen. Die Wechselzone wanderte vom Bahnhof in den Norden an die Parkplätze und auch die Laufstrecke im Schulgelände wurde geändert. „Das alles kam aber ganz gut an, vielleicht lassen wir es zukünftig so“, urteilte Linke, nachdem sich nun das Geschehen sehr zuschauerfreundlich unmittelbar um den Zielbereich herum fokussierte. Die zahlreichen Zuschauer konnten so gut den spannenden Kampf um den Sieg im Elitefeld mitverfolgen.

Simon Veit (TV Dettingen) lag nach der 750-Meter-Schwimmstrecke und den anschließenden 20,5 Kilometer auf dem Rad deutlich vor der Konkurrenz. Beim abschließenden 5.000-Meter-Lauf rückten die Verfolger jedoch immer näher. Letztlich rettete der Schwabe in 1:04:18 Stunden einen Mini-Vorsprung von drei Sekunden gegenüber Christof Briegel (SG Niederwangen, 1:04:21 Stunden) in Ziel. Basti Schiele (RC Allgäu) war als Dritter in 1:04:35 Stunden kaum langsamer.

„Hinten raus ging bei mir nichts mehr, wenn das Rennen 100 Meter länger geht, gewinne ich nicht“, gestand Veit, der erstmals in Dießen am Start war. „Ich habe in der letzten Runde das Tempo angezogen, aber leider etwas zu spät“, erklärte der Zweite, Christof Briegel.

Nicht so eng ging es beim Damen-Wettbewerb zu. Die starke Schwimmerin Kornelia Saal (Tri-Team Schongau) fuhr quasi einen Start-Ziel-Sieg ein, da sie von Beginn an in Führung lag und in 1:10:38 Stunden schließlich die Ziellinie überquerte. „Ich bin eine gute Schwimmerin, aber bei den Bedingungen war es auch für mich schwer“, bekannte Saal.

Claudia Bregulla-Linke (SC Riederau) kam als Elfte ins Ziel und gewann damit ihre Altersklasse (TW 50). Ihre Mannschaftskolleginnen Anna Dahmen und Carolin Fürtig belegten in der TW20 die Plätze zwei und drei. Ihre Teamkollegen Niklas Baier (Junioren) und Dominik Geiling (TM20) landeten in ihren Klassen als jeweils Dritte auf dem Podest. Pech hatte Jules Rau vom SCR, weil er disqualifiziert wurde. Um ihm soll im kommenden Jahr eine Riederauer Ligamannschaft gebildet werden.

Noch ohne Lokalmatadore war nach der Bayernliga im Vorjahr diesmal die Landesliga zu Gast am Ammersee. Den Teamwettbewerb, den letzten dieser Saison, gewann der TSV Neuburg vor dem TV Planegg-Krailling und dem TV Eggenfelden. Planegg sicherte sich damit auch den Landesligatitel.

Den Volkstriathlon (400 Meter Schwimmen/16,5 Km Rad/4 Km Lauf) entschied Erwin Orthaber (TRIHA) in 56:44 Minuten für sich. Bei den Damen siegte mit Amelie Müller (München) eine Nachwuchstriathletin. Claudia Kollofrath (Ammersee Triagators Dießen) kam als Gesamtzweite ins Ziel und gewann die Wertung in der TW35. Ihre Teamkollegin Carolin Jacklin wurde Vierte und siegte in der TW45. Andreas Quadt (Dießen) belegte bei den Herren Rang sechs und in der TW45 Position zwei.

Roland Halmel

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