Mit Stehvermögen zum Sieg

Landsbergs Handball-Damen polieren den Sportkisten-Cup

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Zum Einstand in die Vorbreitung gleich mal ein Turniersieg: Die Handballdamen des TSV Landsberg bejubeln „Fleischis Sportkisten-Cup 2019“. Vorne von links: Eliane Abe, Veronika Stöcker, Marina Hereth und Nadja Marx sowie (stehend von links) Manuela Friedrich, Jana Ludwig, Sandra Kohlberg, Annkatrin Enders und Barbara Bonfert.

Landsberg – Gut Fahrt aufgenommen haben die Handballerinnen des TSV Landsberg in der Vorbereitung auf die anstehende Saison in der Bezirksoberliga: In benachbarten Schongau bewiesen sie zum Einstand beim „Fleischis Sportkisten-Cup 2019“ und danach in Freundschaftsspielen reichlich Stehvermögen und holten sich gleich den ersten Turniersieg.

Der Sportkisten-Cup in der südlichen Lechstadt war auch mit Bezirksoberligisten gut besetzt. Die TSV-Handballerinnen konnten zwar nur in kleiner Besetzung antreten, überstand aber die Gruppenphase mit nur einer Niederlage. In den folgenden K.o.-Spielen gaben sie sich dann keine Blöße mehr und erreichte auf direktem Weg das Finale. Und da lief es gegen den mittelfränkischen TSV Alten­berg zunächst nicht wie gewollt – in der Abwehr zeigten die Ladies vom Lech ungewohnte Schwächen. Allerdings: Sie kämpften sich ins Spiel zurück und sicherten sich mit viel Einsatz den Turniersieg.

Eine Woche später empfingen die Handballerinnen dann in eigener Halle in Trainingsspie­len den TSV Haar und den MTSV Schwabing. Anders als in Schongau, wurde nun jeweils über die vollen zweimal 30 Minuten gespielt. Diesmal waren die Lechstädterinnen besser besetzt; das ermöglichte es Trainer Ecki Herber, verschiedene Besetzungen im Spiel zu testen. Sein Team zeigte „viel Bewegung im Angriff“ und bei Ballgewinnen „schnelles Spiel nach vorne“. So kam man auch über die erste und zweite Welle immer wieder zum Erfolg.

Aber nicht nur im Angriff, sondern auch in der Abwehr waren die Damen auf der Hut und auf den Beinen: „Das Verschieben klappte oft schon recht gut“, konstatierte der Coac, „da zahlte sich die Arbeit im konditionellen Bereich aus“. Im zweiten Spiel des Tages und auch noch bei einem kleinen 20-minütigen Nachschlag, erneut gegen den MTSV Schwabing, bewies Landsberg über insgesamt 140 Spielminuten Stehvermögen und blieb am Schluss in allen Spielen siegreich.

Zurück im Team

Erstmals wieder dabei nach ihrer Familienpause war Jessica Menius. Mit ihrem druckvollen Spiel und wuchtigen Würfen ist sie eine wertvolle Bereicherung für den Landsberger Rückraum. Nachdem die eigenen Torhüte­rinnen verhindert waren, half Sabrina Schicktanz zwischen den Pfosten aus. Sie zeigte, dass sie trotz ihrer Spielpause nichts verlernt hat und war ein sicherer Rückhalt.

Trainer Ecki Herber war dann auch recht zufrieden. „Es klappt zwar noch nicht immer ganz so wie es soll, aber insgesamt war es bisher schon eine ganz ordentliche Vorbereitung und heute eine gute Vorstellung.“ Die Damen hängen sich seiner Ansicht nach rein und arbeiten intensiv mit. Verbesserungspotenzial gebe es allein dadurch, dass noch fünf Spielerinnen gefehlt haben. „Wenn die dabei sind, haben wir noch einige Möglichkeiten mehr.“ Klar, als Trainer ist man nie ganz zufrieden, hat immer noch Wünsche, „aber das passt schon“, so Ecki Herber in seiner abschließenden Spieleanalyse.

Spielerinnen und Trainer haben nun noch reichlich Zeit für den Feinschliff. Das erste Spie der Bezirksoberliga-Saison steht ja erst am 13. Oktober an. Dann empfangen die Handball-Damen des TSV Landsberg den Eichenauer SV – im heimischen Sportzentrum. 

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