Doppelt gepunktet

+
Mit einer geschlossenen Teamleistung und eisernem Willen gewannen die Volleyballerinnen des FC Penzing am Wochenende gleich beide Heimspiele.

Penzing – Mit geschlossener Mannschaftsleistung und Kampfgeist haben die Volleyballdamen des FC Penzing am Samstag ihre beiden Spiele gewonnen. Damit ist das Ziel „oben mitzuspielen“ in greifbarer Nähe geblieben, denn nach dem Spieltag steht Penzing auf dem 5. Platz der der Bezirksliga. 

Den beiden Spielen gleich war nur das Ergebnis (beide 3:2) und dass vor allem der Mannschaftszusammenhalt und der Wille zu Siegen ausschlaggebend waren. Ansonsten hätten die Spiele nicht unterschiedlicher verlaufen können. Im ersten Spiel musste man gegen den SV Esting ran, die auf dem vorletzten Platz der Liga stehen. Mit der Erfahrung und der technischen Überlegenheit von Penzing hätte es eigentlich ein Leichtes sein müssen zu gewinnen. Aber schon vor dem Spiel warnte Trainer Juri Olbrich: „Nehmt das Spiel nicht auf die leichte Schulter“.

Wille zahlt sich aus

Alle Sätze waren eher durch viele Fehler auf beiden Seiten geprägt, als durch schönes Volleyball. Hier half nur, die Konzentration hoch zu halten und die Gegner auf keinen Fall wegziehen zu lassen. Im vierten Satz musste ein Sieg her – und auch wenn es immer noch nicht ganz einfach war, arbeitete Penzing nun von Beginn an einen kleinen Vorsprung heraus und schaffte verdient den Ausgleich zum 2:2. Jetzt war klar, dass dieses Spiel nicht mehr aus der Hand gegeben werden sollte und das merkte man dem Team nun endlich auch an. Der Wille zahlte sich am Ende aus und die ersten zwei Punkte des Tages gingen an den FCP.

Die Pflicht war damit erledigt, jetzt sollte die Kür folgen. Gegen den Tabellenführer aus München hatte man vor zwei Wochen noch deutlich mit 0:3 verloren, trotzdem rechnete sich das Team Chancen aus und zeigte das auch. Mit viel Selbstbewusstsein versenkten die Angreiferinnen die Bälle im Münchener Feld und ließen den gegnerischen Block ein ums andere mal schlecht aussehen. In 15 Minuten stand der erste Satz auf dem Konto des FCP. Leider konnte das sehr hohe Niveau im zweiten Satz nicht annähernd gehalten werden und er ging mit 12:25 sehr deutlich an München. Auch der dritte Satz verlief ähnlich, die Münchner erhöhten den Druck im Aufschlag und machten selbst keine Fehler mehr.

Druck erhöhen

Im vierten Satz blieb Penzing jetzt nichts mehr anderes übrig als volles Risiko zu gehen. Der Block stand jetzt wieder besser und vor allem die Abwehrspielerinnen rund um Libera Michaela Bachmeier agierten nun sehr viel stabiler und so konnte der Druck auch im Angriff wieder erhöht werden. Die Abstimmung zwischen Zuspielerin und Angreifer stimmte nun bei jedem Ball. Barbara Reisacher lief zur Hochform auf und auch die Mittelblocker zeigten neben wichtigen Blockaktionen auch Köpfchen im Angriff. Penzing war nun wieder im Vorteil, machte keine Eigenfehler mehr und schaffte es durch abwechslungsreiche Spielzüge immer wieder den Ball im gegnerischen Feld zu platzieren.

Im letzten Satz des Tages schien es für beiden Mannschaften dann wirklich um die Ehre zu gehen. Es folgte ein Schlagabtausch mit tollen Aktionen, bei denen beide Teams keinen Ball verloren gaben. Zum Schluss hatte Penzing wohl die besseren Nerven, denn trotz des hektischen Spiels behielten alle Spielerinnen die Nerven und die Angreiferinnen trauten sich die Bälle schlau und mit viel Risiko zu platzieren. Diese Mannschaftsleistung wurde dann beim Spielstand von 19:17 für die Heimmannschaft endgültig mit dem Sieg belohnt.

Auch interessant

Meistgelesen

Landsberger Bayernligastart nach Maß
Landsberger Bayernligastart nach Maß
Den Finnen nicht gewachsen
Den Finnen nicht gewachsen
Riverkings weiterhin wie eine Dampfwalze
Riverkings weiterhin wie eine Dampfwalze
Guido Kandziora coacht künftig TSV-Kicker
Guido Kandziora coacht künftig TSV-Kicker

Kommentare