Lokalmatadore auf dem Podest

Skijöring: Sieger des Lech-Zugspitzpokals stehen fest

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Rasante Verfolgungsjagd: Michael Ronowski, Roman Gindhart und Stefan Ronowski vom MSC Reichling gewannen die Gesamtwertung der Klasse 6b.

Landkreis – Die Skijöring-Serie um den Lech-Zugspitzpokal ist abgeschlossen. Nach den vier Veranstaltungen der MSC-Clubs in Reichling, Steingaden, Schliersee und Roßhaupten, bei denen die teilnehmenden Teams Punkte holten, steht zum Abschluss nur noch die gemeinsame Siegerehrung aus. Die plant Gesamt-Organisator Klaus Angermeier aus Peißenberg im März. Nicht alle Teams waren allerdings bei allen Veranstaltungen am Start, so dass angesichts keines Streichresultats diejenigen im Vorteil sind, die viermal angetreten sind.

Ursprünglich waren vor Saisonbeginn sechs Veranstaltungen geplant, bei denen die Teilnehmer auf zwei und drei Rädern mit ihren Skifahrern hintendran ihre schnellen Runden auf harten Schnee- und Eispisten drehen sollten. Bis zu 80 Teilnehmer an der Zahl, die nach Vor- und teilweise Zwischenläufen zu den Finals in den sieben Klassen antraten. Doch Penz-

berg und Böbing sagten vorzeitig ab. „Die haben nicht genügend Leute für die Organisation und Durchführung der Veranstaltungen gehabt“, berichtet Angermeier. Er weiß sehr wohl, wie riesengroß der Aufwand ist. Nicht nur die Präparierung der Rundkurse verlangt hohe Einsätze, sondern auch Fahrerlager, Parkplätze und was sonst noch dranhängt, einschließlich Rotes Kreuz, benötigt eine riesige und erfahrene Helferschar.

„Wir sind froh, dass wir heuer wieder einmal so viele Veranstaltungen fahren durften“, schwärmte der Epfacher Michael Ronowski, der mit Roman Gindhart und Bruder Stefan in der Klasse 6b, Seitenwagen ohne Beiwagen-Antrieb, für den MSC Reichling startete. Zuletzt konnte 2006 eine komplette Runde durchgezogen werden. Ronowski hatte freilich allen Grund zur Freude. Bei drei der vier Wettbewerbe setzte er sich durch und wurde somit auch Gesamtsieger. Nur in Steingaden musste er sich hinter dem einheimischen Team Willi Linder, Georg Zinsbacher und Stefan Steiner mit Platz 2 begnügen. Steingadens Daniel Köpf, Peter Oleschko und Thomas Streif schrammten auf Platz 4 an Edelmetall vorbei. Die Klasse 6a, Seitenwagen mit Beiwagen-Antrieb, machten die Teilnehmer des MSC Schliersee unter sich aus.

Über Platz 3 der Gesamtwertung durften sich Thomas Nuscheler und Tobias Salcher vom MSC Reichling in der Klasse zwei, Motorräder bis 250 ccm bis 18 Jahre, freuen. Die Klasse drei, bis 250 ccm ab 14 Jahre, gewannen Martin Hinterholzer und Leo Seiler vom MCC Hausham. Reichlings Georg und Andreas Sturm behaupteten in der mit 37 Startern besetzten Klasse Rang 6. Wobei das Team in Roßhaupten nicht am Start war. Besser lief es für die Vereinskollegen Thomas Streif und Roman Gindhart in der mit 44 Startern am besten besetzten Klasse vier, Motorräder über 250 ccm ab 16 Jahre. Dreimal Rang 2 und ein 3. Platz waren für Rang 2 der Gesamtwertung gut. Hinter Haushams Doppelstarter Martin Hinterholzer und Leonhard Seiler.

Ihr fahrerisches Können, die bessere Harmonie zwischen Motorrad- und Skifahrer, unterstrichen die Teams des MSC Reichling in der Königsklasse Bahnmaschinen. Thomas Streif und Roman Gindhart behaupteten sich mit drei Tagessiegen und einem 2. Platz vor ihren Vereinskollegen Alexander Karl und Matthias Graf, die zweimal auf Rang 2 fuhren und die Plätze 3 und 4 belegten. Armin Graf und Matthias Spanner rundeten das gute Ergebnis der Reichlinger in der Klasse auf Platz 4 ab.

df

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