Lokalmatadore vorne dabei

Skijöring: Volles Haus mit 1.000 Fans beim Reichlinger Nachtskijöring

1 von 53
Jede Menge Schnee und Action pur beim Skijöring in Reichling.
2 von 53
Jede Menge Schnee und Action pur beim Skijöring in Reichling.
3 von 53
Jede Menge Schnee und Action pur beim Skijöring in Reichling.
4 von 53
Jede Menge Schnee und Action pur beim Skijöring in Reichling.
5 von 53
Jede Menge Schnee und Action pur beim Skijöring in Reichling.
6 von 53
Jede Menge Schnee und Action pur beim Skijöring in Reichling.
7 von 53
Jede Menge Schnee und Action pur beim Skijöring in Reichling.
8 von 53
Jede Menge Schnee und Action pur beim Skijöring in Reichling.

Reichling – Zum Wintersport gehört Schnee. Schwierig wird es allerdings, wenn zu viel von der weißen Pracht vorhanden ist. Das bekam auch der MSC Reichling zu spüren, der sich kurzfristig entschloss ein Skijöring zu veranstalten.

„Es könnte schon etwas weniger sein“, bekannte MSC-Chef Hubert Graf angesichts der Unmengen der weißen Pracht, die vor und am Renntag gefallen waren. Mit rund 60 Helfern schafften es die Motorsportler aber dennoch auf dem vereinseigenen Gelände ein 400 Meter lange Renn-Oval zu präparieren, auf dem sich 60 Teams aus dem ganzen Oberland um die besten Platzierungen duellierten.

„Wir hatten ein paar Absagen, weil Teilnehmer aus Schliersee wegen der Schneemassen nicht anreisen konnten“, erklärte MSC-Vize Thomas Schelle. Auch die An- und Abreise der Zuschauer gestaltete sich als nicht ganz einfach. Auf der zum Parkplatz umfunktionierten Wiese gab es teilweise nur mit tatkräftiger Unterstützung der Feuerwehr ein Fortkommen. Von derlei Problemen und dem stürmischen Schneegestöber am Rennabend ließen sich die Motorsportfans aber nicht aufhalten. Rund 1.000 Zuschauer bevölkerten das Gelände, um das Spektakel zu verfolgen. „Das ist unglaublich, dass trotz dieses Wetters, so viele gekommen sind“, freute sich Schelle, nachdem es im letzten Jahr mangels Schnee kein Skijöring beim MSC gab.

Das kurzfristig anberaumte Nachtrennen war gleichzeitig die Auftaktveranstaltung des Zugspitz-Lech-Pokals, zu dem auch die für Sonntag geplante Veranstaltung in Steingaden gezählt hätte. Aufgrund der Schneemassen mussten die Steingadener ihr Rennen aber absagen. „Wir hatten dagegen fast perfekte Bedingungen“, urteilte Schelle. Probleme bereitete lediglich der nicht richtig durchgefrorene Boden. Das Schneegeläuf war so bereits nach wenigen Rennen, die jeweils über drei Runden gingen, sehr tief. Dadurch musste der Bahndienst öfter als geplant zum Einsatz kommen, was zu ungeplanten Unterbrechungen führte. Das Programm für die sieben verschiedenen Klassen musste deshalb etwas gestrafft werden. Statt drei gab es nur zwei Vorläufe, in denen die Platzierungen mit Punkte belohnt wurden. Die Punktbesten qualifizierten sich danach für die beiden Finals.

Auf dem Oval lieferten sich die Teams zum Teil hart umkämpfte Duelle, bei dem weder Personal noch Material geschont wurde. Da ging schon mal ein Auspuff verloren oder die Halterung für das Seil des Skifahrers brach. Auch zahlreiche Stürze waren zu verzeichnen. „Die gingen aber alle glimpflich aus“, berichtete Schelle. „Das ist schon eine Leistung da rum zu fahren“, lobte Alex Graf, der für seinen erkrankten Vater Reinhold als Streckensprecher einsprang, die unerschrockenen Teilnehmer. Die heimischen Starter vom MSC, wussten in ihrem „Wohnzimmer“, so Graf, mit zahlreichen guten Platzierungen auch zu überzeugen. Bei den Bahnmaschinen siegten Thomas Streif und Roman Gindhart vor ihren Teamkollegen Alex Karl und Matthias Graf. Die Plätze 3 und 4 in dieser Klasse gingen ebenfalls an MSC-Gespanne. Bei den Seitenwagen ohne Antrieb landete das Reichlinger Trio Michael Ronowski, Roman Gindhard und Stefan Ronowski auf den ersten Platz. Gindhard sicherte sich zudem in der Klasse 4 (über 250 ccm) hinter dem Motorrad von Thomas Streif auch noch den 2. Platz.

Roland Halmel

Auch interessant

Meistgelesen

Geht doch: TSV Landsberg holt gegen Nördlingen drei Punkte
Geht doch: TSV Landsberg holt gegen Nördlingen drei Punkte
Zwei starke Spiele und ein Sommerfest mit den Riverkings
Zwei starke Spiele und ein Sommerfest mit den Riverkings
Konrad Vogl läuft 24 Stunden im Park und gewinnt DM-Silber
Konrad Vogl läuft 24 Stunden im Park und gewinnt DM-Silber
Mit Boogie Woogie zur EM-Silbermedaille getanzt
Mit Boogie Woogie zur EM-Silbermedaille getanzt

Kommentare