Eines der besten Spiele der Saison

Starke Leistung beschert dem HCL dennoch keinen Sieg

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Auch wenn beim Heimspiel gegen Waldkraiburg am Ende eine Niederlage stand, der HCL hat dabei eines seiner besten Spiele der Saison gezeigt.
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Auch wenn beim Heimspiel gegen Waldkraiburg am Ende eine Niederlage stand, der HCL hat dabei eines seiner besten Spiele der Saison gezeigt.
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Auch wenn beim Heimspiel gegen Waldkraiburg am Ende eine Niederlage stand, der HCL hat dabei eines seiner besten Spiele der Saison gezeigt.
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Auch wenn beim Heimspiel gegen Waldkraiburg am Ende eine Niederlage stand, der HCL hat dabei eines seiner besten Spiele der Saison gezeigt.
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Auch wenn beim Heimspiel gegen Waldkraiburg am Ende eine Niederlage stand, der HCL hat dabei eines seiner besten Spiele der Saison gezeigt.
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Auch wenn beim Heimspiel gegen Waldkraiburg am Ende eine Niederlage stand, der HCL hat dabei eines seiner besten Spiele der Saison gezeigt.
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Auch wenn beim Heimspiel gegen Waldkraiburg am Ende eine Niederlage stand, der HCL hat dabei eines seiner besten Spiele der Saison gezeigt.

Landsberg – Vor 975 Zuschauern verlor der HC Landsberg am vergangenen Freitag sein Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg mit 2:5, bot dabei aber eine ansprechende Leistung. Am Sonntag beim TSV Peißenberg mussten die Riverkings nach einer sehr umkämpften Partie in die Verlängerung und fuhren schließlich mit einer 2:3-Niederlage nach Hause. In der Tabelle der Bayernliga steht der HCL nun nach zehn Spieltagen mit 14 Punkten auf dem 6. Rang.

Gegen den Tabellenführer Waldkraiburg bot der HC Landsberg über weite Strecken eine sehr überzeugende Leistung. Nur das Ergebnis stimmte am Ende nicht. Im ersten Drittel war es eine der besten Darbietungen, die das Team von Fabio Carciola in dieser Saison bisher aufs Eis brachte. Zwar geriet man durch Vogt (4.) und Huber (9.) zweimal in Rückstand, ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und sorgte durch Florian Reicheneder (5.) und Markus Kerber (11.) jeweils zügig für den Ausgleich.

Beide Trainer waren mit dem gezeigten Spiel ausgesprochen zufrieden. „Wir haben heute sehr gutes und schnelles Eishockey auf hohem Niveau gesehen“, lobte Löwen-Coach Alex Piskunov beide Mannschaften, haderte aber mit den vielen Strafzeiten für seine Jungs. Für den HCL hingegen gab es die erste Unterzahl erst nach einer halben Stunde. Die Mannschaft von Carciola zeigte sich sehr diszipliniert und konzentriert. „Wir haben sehr stark angefangen und uns viele Chancen erarbeitet“, sagte der HCL-Coach nach dem Spiel, „aber im zweiten Drittel wurde uns das Spiel etwas weggenommen und am Ende hat die bessere Mannschaft gewonnen. Zufrieden bin ich aber trotzdem.“

Waldkraiburg bewies, dass sie zu Recht ganz oben in der Tabelle stehen. Solide in der Verteidigung, flink und ideenreich im Spielaufbau und kaltschnäuzig im Abschluss. Dabei hat auch der EHC einen großen Umbruch hinter sich, wie Präsidiumsmitglied Kurt Aupperle erzählt: „Wir haben uns von vielen Spielern getrennt, die sich nicht mit dem Verein identifiziert haben und voll auf unsere Jugend gesetzt. Heute standen 17 eigene Spieler auf dem Eis, davon vier gerade mal 17 Jahre alt. Wir hatten keine Ahnung, was diese Saison auf uns zu kommt und haben mit dieser tollen Entwicklung überhaupt nicht gerechnet. Wir sind natürlich sehr, sehr glücklich.“

Diese Erfolge sollten auch den Riverkings Hoffnung machen, die ein ähnliches Konzept mit der eigenen Jugend verfolgen. Andrew McPherson sieht jedenfalls Fortschritte: „Es wird mit jedem Spiel besser und es sind nur kleine Fehler, die den Unterschied machen. Aber schon gegen Miesbach hat man gesehen, dass wir mithalten können und auch heute war das ein gutes Spiel.“

Einen berechtigten Penalty brachte Josef Straka souverän zum 3:2 für den EHC im Tor unter (31.). Es folgte das 4:2 durch Tomas Rousek (48.) und das 5:2 konnte wiederum Vogt ins leere Tor schießen (59.), denn Carciola ging in den letzten Minuten natürlich volles Risiko und nahm David Blaschta vom Eis. Blaschta stand von Beginn an im Tor, denn die alte Rückenverletzung zwang Goalie Marcus Kring erneut zu einer Pause. Die Ärzte müssen nun entscheiden, wann er wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann.

Aber auch Torschütze Florian Reicheneder zog ein positives Fazit: „Das war heute eine super Mannschaftsleistung und wir haben eigentlich das ganze Spiel überragend gespielt. Wir haben hinten gut gestanden und müssen nur an der Chancenverwertung arbeiten.“

Verlängerung im Derby

Mit den ersten zwei Dritteln vor knapp 900 Zuschauern beim TSV Peißenberg war Coach Cardiola hingegen gar nicht zufrieden und bemängelte, dass seine Mannschaft nicht wirklich auf dem Eis gestanden hätte. Dennoch ging der HCL durch Marc Krammer (16.) und McPherson (35.) zweimal in Überzahl in Führung. Die Riverkings konnten sich bei Goalie Blaschta bedanken, dass die „Eishackler“ durch die Treffer von Novacek (28./52.) nur den 2:2-Ausgleich schafften. Peißenberg konnte nicht mehr Kapital aus den vielen Strafzeiten (22 Minuten) für die Riverkings schlagen und so ging es in die Verlängerung.

Nach zwei Minuten sorgte Brauer schließlich für das 3:2 und die Hausherren gingen als Sieger vom Eis. Immerhin einen Punkt im Derby ergattert und die nächsten Aufgaben sind jedenfalls auf dem Papier nicht so schwer: Gleich zweimal geht es am kommenden Wochenende gegen die Eishogs aus Pfaffenhofen. Zunächst daheim am Freitag um 20 Uhr und am Sonntag auswärts um 17.30 Uhr.
Dietrich Limper

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