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Starker Mini-Kader der Landsberger Handballer

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Kleiner Kader, große Leistung: Die Handballerinnen des TSV Landsberg (rote Trikots) fuhren in Peißenberg einen 28:21-Erfolg ein und rückten in der Tabelle nach oben. © Halmel

Landsberg – Die Vorzeichen waren alles andere als optimal für die Landsberger Handballerinnen: Beim TSV Peißenberg mussten sie mit nur einer Auswechselspielerin ran. Trotz dieses Handicaps setzten sie sich mti 28:21 durch und rückten in der Bezirksoberliga auf Platz 6 vor.

Zu den vier Langzeitverletzen kamen noch krankheits- und urlaubsbedingte Ausfälle dazu. Da waren dann die Grenzen des an sich großen Kaders erreicht und einen Sieg nicht unbedingt zu erwarten. Doch trotz der reduzierten Besetzung holten sich die TSV-Hanballerinnen vom Lech mit einer engagierten und disziplinierten Leistung wertvolle Punkte.

Nach einem ausgeglichenen Beginn lagen sie in der 10. Minute zum ersten Mal mit zwei Toren vorne (4:2). Dann war erst Mal Torflaute auf beiden Seiten angesagt, bis den Gastgeberinnen der Anschlusstreffer gelang. Trainer Ecki Herber reagierte frühzeitig und stelle seine Damen neu ein. Mit Erfolg. Landsberg hielt zunächst den Abstand und legte dann zum 8:5 (22.) vor.

Wichtig war die geringe Fehlerquote im Spiel der Lechstädterinnen. Und: Aus der sicheren Abwehr heraus kamen sie immer wieder über die erste oder zweite Welle zum Erfolg. Peißenberg schloss bis auf einen Treffer auf, aber bis zur Pause hatten die Landsbergerinnen wieder den alten Abstand hergestellt: 14:11.

Nach der Pause hatte man die Partie im Griff und konnte das eigene Spiel durchziehen. Auch in kleiner Besetzung hielt Landsberg das Tempo hoch und machte weiter Druck nach vorne. Auf eine „Manndeckung“ für Annemarie Scheld hatte man eine passende Antwort und war weiter torgefährlich. Und Veronika Stöcker zeigte im TSV-Kasten immer wieder wichtige Paraden. So hielt das Herber-Team die Gastgeberinnen auf Abstand (22:16). Und ließ sich den Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr nehmen. Mit einem verdienten 28:21-Erfolg ging‘s von der Ammer zurück an den Lech.

„Wichtig war heute, dass es uns fast durchgehend gelungen ist, was wir uns vorgenommen hatten“, lobte Ecki Herber die Mannschaft nach dem Spiel. „Es ging darum, wenig technische Fehler zu machen, angesichts der Besetzung einfachen effektiven Handball zu spielen und die Chancen auch aus dem Tempospiel zu nutzen. Das hat gut geklappt.“

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