Jetzt droht die Relegation

Landsberger Handballer unterliegen Sonthofen

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Landsberg – Abgerechnet wird auch hier zum Schluss, aber nach der misslichen Heimniederlage gegen den TSV Sonthofen droht den Landsberger Handballern die Relegation um den Klassenerhalt. Gegner wäre dann wahrscheinlich der TSV Mindelheim.

Der „Schluss“ ist wohl das letzte Spiel der stark abstiegsgefährdeten SG Kempten-Kottern in der Landesliga am 29. April. Steigen die Allgäuer ab – und danach sieht es zurzeit aus – muss der drittletzte der Bezirksoberliga in die Relegation. Und wenn Memmingen, das dort derzeit steht, am letzten Spieltag in Herrsching nicht verliert, tauschen sie mit Landsberg die Plätze. Denn dass diese im letzten Spiel beim ungeschlagenen Meister in Fürstenfeldbruck gewinnen, damit kann man nicht rechnen. 

Genau diese Rechnerei wollte man in Landsberg vermeiden und hatte sich deshalb intensiv auf das Spiel gegen Sonthofen vorbereitet. Es begann auch zunächst mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, ein Gegentor wurde schnell ausgeglichen, Michael Juchem hielt einen Siebenmeter und ein schönes Kreisanspiel verwandelte Lukas Spieß sicher (2:1/4.). Das ging einigermaßen gut bis zum 5:3 (8.). Allerdings hatte man gegen die massive und zupackende Abwehr der Gäste Probleme. Schnell war der Vorsprung weg (5.5./11.) und mit viel Einsatz kam Sonthofen in Front (7:10/18.). Zwischendurch blitzte immer wieder mal das Spielvermögen der Gastgeber auf wenn sie schnell nach vorne spielten und auf ein Tor verkürzten (11:12/26.). Aber dann verlor man im Angriff wieder unnötig den Ball und mit zwei verwandelten Gegenstößen setzte sich Sonthofen zur Pause auf 11:15 (30.) ab. 

Nach dem Wechsel tat sich Landsberg gegen eine an die Grenzen des erlaubten gehende Abwehr schwer (16:19/38.). Hoffnung kam auf als man die Gegner zu mehr Fehlern im Angriff zwingen konnte und dadurch auch mal selbst Gegenstöße laufen konnte. Hinzu kam, dass Sonthofen beim Siebenmeter keinen Ball am Michael Juchem im Tor vorbei brachte, am war wieder dran (23:24/47.). Doch wieder schlichen sich technische Fehler in den Angriff ein, die zu Gegentoren führten und gegen die harte Abwehr der Gäste gelang wenig. Da lagen natürlich die Nerven blank, man kassierte Strafzeiten und bei allem Einsatz war die Ordnung im heimischen Spiel war manchmal nicht mehr da. Das nutzen die Gäste und erkämpften sich in einer intensiven Schlussphase die Punkte.

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