Formtest nach dem Winter

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Sehr eng ging es über 5,7 Kilometer zu. Bqyiy Bqyiy (links) vom „Dießen Team SOS-Kinderdorf“ hatte dabei die Nase vorn.

Dießen – Wie ist die Form nach dem Winter? Diese Frage stellten sich naturgemäß viele Teilnehmer beim Trailrun in Dießen und das war auch ein Grund von Johannes Dornhofer, den Lauf ins Leben zu rufen. „Wir haben einen frühen Termin und einige Höhenmeter als Anreiz für die Läufer, also eine ideale Vorbereitung“, erklärte der Veranstalter.

Neben den über 100 Höhenmetern auf der 5.700-Runde sorgten bei der dritten Auflage des Rennens unterschiedliche Untergrundbeschaffenheiten – Wiesenpassagen, Kies, Waldboden und Asphalt – für zusätzliche technische Anforderungen. Schlammpassage und eine kleine Bachquerung machten dem Namen „Geländelauf“ zusätzlich Ehre. „Das ist eine knackige Strecke“, urteilte Ex-Crosscountry-Läufer und Streckensprecher Peter Maisenbacher.

In Dießen über Stock und Stein

Nach dem Start im Gewerbegebiet ging es gleich durch eine leicht morastige Wiese bergauf, um dann über das Gut Romental ins Gelände, in den Wald und über einen Kiesweg wieder in den Zielbereich zu gelangen. Die größte Teilnehmergruppe machte sich mit 70 Damen und Herren auf die kürzeste Distanz von 5,7 Kilometer über eine Runde, die auch sieben Barfußläufer in Angriff nahmen. Das Feld legte dabei ein sehr hohes Tempo vor. Obwohl der Kurs gegenüber dem Vorjahr schwieriger gemacht wurde schafften die schnellsten bei optimalen Bedingungen – Sonnenschein, milde Temperaturen und kaum Wind – fast die gleiche Zeit wie im Vorjahr. Im Zielsprint hatte schließlich Bqyiy Bqyiy (Dießen Team SOS-Kinderdorf) in 21:06,4 Minuten knapp die Nase vor Nachwuchsmann Robert Sußbauer (LC Mittenwald). Platz 3 ging an Peter Vogt aus Peiting.

Robert Scheifl, der die Distanz im Vorjahr für sich entschied, ging diesmal über die doppelte Länge, beim 11,4 Kilometer Bewerb an den Start. Im Feld von 56 Teilnehmern, die das Ziel erreichten, lief Scheifl (LC Tölzer Land) der Konkurrenz in 43:31,2 Minuten auf und davon. Platz 2 ging an Werner Deuringer (VfL Kaufering Triathlon, 44:15,0), der Christian Scholz (SVO Germaringen) auf Rang 3 verwies. Lokalmatador Andreas Quadt (Dießen) belegte Position 17 vor Benedikt Recktenwald (Dießener Segel Club, 19).

Auf der längsten Distanz über drei Runden mit zusammen 17,1 Kilometern war Sven Herzog vom Engelhorn-sports-Team in 1:08:14,3 Stunden nicht zu schlagen. Platz 2 ging auf dieser Distanz in 1:08:35,4 an Franz-Josef Kisch (LG Ammersee) vor Florian Mauler (Team Zuckerl Peiting), der 1:09:46,4 Stunden brauchte.

Roland Halmel

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