Penzing holt sich Vize-Titel

Stockschützen ergattern Silbermedaille bei der Deutschen Meisterschaft

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Die Penzinger sind Deutsche Vizemeister: (von links) Bernd Huttner, Matthias Peischer, Stephan Ruile, Florian Lechle und Michael Wurmser.

Penzing – Die Herren des FC Penzing glänzen bei der Deutschen Meisterschaft erneut mit hervorragenden Leistungen und erklimmen das Podest. Auch die Zielschieß-Asse Verena Ruile und Matthias Peischer erreichen Spitzenplatzierungen.

Zu Beginn der nationalen Meisterschaft standen die Zielwettbewerbe auf dem Tableau. Verena Ruile erreichte in Ihrer Vorrunde solide 279 (152/127) Punkte und reihte sich auf Platz 5 für das Finale ein. Dort konnte sie ihr Konto auf 554 Punkte stellen. In einem sehr engen Starterfeld wurde sie damit leider bis auf Platz 8 weitergereicht. Als Bayerische Vizemeisterin startete Verena Ruile zusammen mit Ulrike Lachenmayer (TSV Peiting), Stefanie Seebauer (FC Untertraubenbach) und Verena Gotzler (SV Oberbergkirchen). Sie erreichten als Region Süd 297 Punkte, was im Endklassement die Silbermedaille bedeutete.

Fulminanter startete Matthias Peischer in den Zielwettbewerb. Mit 346 (170/176) Punkten reihte er sich auf Platz 4 im Spitzenfeld ein. Im Finale konnte er sein Punktekonto auf 679 Punkte nach oben schrauben. Dennoch schrammte er vermeintlich knapp am Stockerl vorbei und musste am Ende mit Platz 4 Vorlieb nehmen.

Anschließend stand für die Penzinger das Mannschaftsspiel auf dem Plan. Matthias Peischer, Michael Wurmser, Stephan Ruile, Florian Lechle und Bernd Huttner gehörten hier als Bundesligasieger und damit Süddeutscher Meister zum engsten Favoritenkreis. Und die Lechrainer bestätigten dies erneut auf souveräne Art und Weise. Bereits im ersten Spiel gegen den EC Grub drehten die Penzinger einen 0:9-Rückstand aus Kehre eins in einen 14:12-Sieg. Davon beflügelt folgten souveräne Siege gegen Lok Meiningen (46:0), TSV Neuenstadt (31:3), EC Krefeld (25:3) und den EC Altwasser Windorf (13:8).

An Tag zwei machten die Penzinger weiter, wie sie am Vortag aufgehört hatten. Siege gegen ESC Glashüttte (19:3), Eintracht Frankfurt (36:0) und den ESC Stuttgart-Vaihingen (16:10) boten einen perfekten Auftakt, ehe es zu einer Reihe von Spitzenspielen kommen sollte. Doch im ersten dieser Spiele gegen den EC Blau-Weiß March zeigten die Penzinger leichte Schwächen. March konterte und siegte denkbar knapp mit 15:13. Gegen den Mitfavoriten vom EC Sassbach zeigten sich die Lechrainer aber wieder von ihrer besten Seite. Mit 15:9 rangen sie das Spitzenteam in einem fehlerlosen Spiel nieder und setzten gegen den EC Moitzerlitz Regen diese Form fort (18:6). Leichte Schwächen zeigten sich gegen den RSV 1929 Büblingshausen (13:13), ehe gegen den ESC Langenargen (28:0) und die Auswahl der Region Nord (40:0) der Sieg der Vorrunde fixiert wurde.

Im anschließenden Page Play-Off um den Finaleinzug stand erneut der EC Moitzerlitz Regen als Gegner fest. Und auch hier zeigten sich die Penzinger von ihrer besten Seite. Ohne einen einzigen Fehler rangen sie das Team aus dem Bayerischen Wald mit 14:8 nieder und zogen somit ins Finale ein. Dort wartete zum dritten Mal Moitzerlitz Regen auf sie. Ausgerechnet jetzt schlichen sich beim FCP ungewohnte Fehler ein, die Regen eiskalt auszunutzen verstand. Am Ende mussten sich Peischer & Co. den Routiniers aus Regen mit 9:28 geschlagen geben, durften sich aber über die Silbermedaille und die erneute Qualifikation zum Europacup im November in Meran (ITA) freuen.

„Wir haben in dieser Saison absolute Spitzenleistungen gezeigt. Leider ist uns ein großer Titel verwehrt geblieben. Nichtsdestotrotz waren wir in diesem Jahr über die komplette Saison gesehen die beste Mannschaft Deutschlands. Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft auch noch diesen letzten Schritt gehen werden“, gibt sich Matthias Peischer zuversichtlich.

Die Leistungen der Penzinger blieben auch den Nationaltrainern nicht verwehrt. Verena Ruile und Matthias Peischer wurden zu den EM Qualifikationslehrgängen im Zielwettbewerb geladen, Peischer, Michael Wurmser und Florian Lechle für den Mannschaftswettbewerbe der Herren. Die bisher gezeigten Leistungen stimmen zuversichtlich, dass einige der Penzinger sich wieder bei der Europameisterschaft in Kaunas/Litauen wiedersehen werden.

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