Riesenerfolg für Penzings Stockschützen

Stockschützen Penzing: Gold und Bronze bei der Deutschen

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Freuten sich über DM-Bronze bei den U14-Teams (von links): Max Fahrmeier, Manuel Karpf und Jonas Aschenbrenner von den Stockschützen des FC Penzing.

Penzing – Ganz im Zeichen der Deutschen Meisterschaft der Jugend stand das vergangene Wochenende für die Stockschützen des FC Penzing. Und im Zeichen des Erfolgs: Stefan Gießer sicherte sich in der U16 den Meistertitel in der Einzelwertung und Penzings U14 mit Jonas Aschenbrenner, Manuel Karpf und Max Fahrmeier holte sich Bronze.

Am Samstag standen in Regen zunächst die Wettkämpfe im Zielwettbewerb auf dem Programm. Als einer der großen Favoriten ging Stefan Gießer in der Klasse U16 ins Rennen. Bereits im Dezember hatte er, wie im KREISBOTEN berichtet, die Bayerische für sich entscheiden. Die Motivation war folglich hoch, auch bei den nationalen Titelkämpfen ganz oben auf dem Podest zu stehen. Doch die Vorrunde lief keineswegs wie gewünscht: Stefan erkämpfte sich am Ende 256 Punkte und lag damit „nur“ auf Rang 2; zu diesem Zeitpunkt waren 29 Zähler Rückstand zur Spitze zusammengekommen.

Fit für die EM?

Im Finale der besten Acht zeigte Gießer dann im direkten Duell seine Nervenstärke. Mit 296 weiteren Punkten und damit 552 Gesamtpunkten krönte er sich zum neuen Deutschen Meister und durfte über Gold jubeln. Nach dem Titel im Vorjahr bei der U14 konnte sich der Penzinger damit auch sofort in der nächsten Altersklasse an die Spitze setzen. Sein Heimtrainer Matthias Peischer, welcher zeitgleich auch der Nationaltrainer der U16 ist, nominierte Stefan im Anschluss für die Qualifikationslehrgänge zur U16-Europameisterschaft.

Coach Peischer ist bereits vorsichtig optimistisch, dass Gießer in diesem Jahr den Sprung zur EM, ebenfalls in Regen, schafft: „Stefan ist gut in Form und nun bereits das dritte Jahr in Folge bei der Qualifikation dabei; ich denke, dass seine Chancen noch nie so gut waren wie in diesem Jahr und er bereit ist den nächsten Schritt zu gehen.“ Doch dafür muss die Leistung auch Anfang Februar bei den Lehrgängen stimmen.

Ebenfalls im Zielwettbewerb vertreten war Jonas Aschenbrenner, nach einer soliden Leistung belegte er in der Klasse U14 mit 150 Punkten Rang 10.

Am Sonntag wurden in der WM-Arena von Regen die neuen deutschen Meister im Mannschafsspiel ermittelt. Der FC Penzing durfte dabei in der Klasse U14 das Team mit Jonas Aschenbrenner, Manuel Karpf und Max Fahrmeier ins Rennen der acht besten deutschen Schülermannschaften schicken. Der Start verlief denkbar schlecht, gegen Friedrichshall lag das Team um Trainer Georg Willig bereits mit 0:15 in Rückstand, doch dann startete das Trio eine starke Aufholjagd. Mit 17:15 gestaltete es das Auftaktmatch sogar noch siegreich.

Im folgenden Duell besiegten die drei Penzinger Titelverteidiger des SV Kay mit 20:8, prompt setzte es gegen Ramsau jedoch eine klare 3:21-Niederlage. Während die Penzinger Jungs gegen Raindorf mit 15:9 wieder die Oberhand behalten konnten, mussten sie gegen den Bayerischen Meister aus Rattenbach mit 3:21 erneut eine klare Niederlage einstecken. Im Anschluss war ordentlich Verunsicherung in der Mannschaft zu spüren, denn gegen den Tabellenletzten des EC Lampoding war beim 5:23 keine Chance zu punkten.

Finale verpasst

Für einen Rang unter den Top 4 und der damit verbundenen Teilnahme an den Finalspielen um die Podestplätze musste im letzten Spiel dringend ein Sieg her. Doch nun wartete ausgerechnet der ungeschlagene Tabellenführer TSV Niederviehbach auf das Penzinger U14-Team. Mit einer klaren Leistungssteigerung konnten sie hier einen 20:1-Sieg einfahren und Platz 4 – die Teilnahme am „Page-Play-Off-Modus“ war gesichert. Hier kam es wieder zum Vergleich mit Ramsau. Diesmal konnte das Spiel allerdings siegreich gestaltet werden und der 17:5-Erfolg bedeute, dass die Bronzemedaille sicher war und dadurch gab es sogar die Chance ins Finale einzuziehen. Dafür war erneut die Hürde Niederviehbach zu meistern, was jedoch nicht gelang. Die Penzinger mussten sich mit 5:21 geschlagen geben. Dennoch war die Freude bei Jonas Aschenbrenner, Manuel Karpf und Max Fahrmeier riesig, wie im Vorjahr auf dem Podest bei der Deutschen Meisterschaft stehen zu dürfen.

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