Klassenerhalt gesichert

Trotz Niederlage: Stockschützen bleiben in der Bundesliga

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Gegen den EC Ebra Aiterhofen konnten sich die Penzinger Stockschützen, hier Michael Wurmser, nicht durchsetzen. Doch trotz der Niederlage können die Herren des FCP auch in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen.

Penzing – Zum letzten Spieltag der Stocksport Bundesliga reiste der FC Penzing zum EC Ebra Aiterhofen. Nach der Niederlage im letzten Heimspiel beim FC Ottenzell wären die Penzinger auf eine Niederlage der Ottenzeller angewiesen gewesen, um noch eine Chance auf das Viertelfinale zu bekommen.

Noch vor dem Spiel ein kleiner Rückschlag für den FCP. Dieser reiste ohne den verletzungsbedingt ausgefallenen Kapitän Matthias Peischer in die Gäuboden-Gemeinde. Ihn vertrat in dieser Saison erstmalig Bernd Huttner. Als Ersatzmann rückte erneut Stefan Gießer ins Team.

Schon zu Beginn des Wettkampfs zeigte sich, dass ein Sieg nicht einfach werden würde. Der FC Penzing kam in Spiel eins nur schwer in Fahrt. Zwei Breaks in den Kehren 1 und 3 führten zu einer schnellen 14:0-Führung für Aiterhofen. Zweimal fünf Punkte zum 14:10 bedeuteten nur noch Ergebniskosmetik für Spiel eins.

Auch in Spiel zwei lag der FCP nach Break in Kehre 2 schnell mit 11:0 zurück, konnte sich vor der letzten Kehre auf 11:6 herankämpfen, doch der ECA spielte auch diese Partie solide zum 4:0-Pausenstand heim.

Penzing kämpfte beherzt weiter gegen die drohende Niederlage, doch Aiterhofen kam auch nach der Pause immer besser in Fahrt und besiegelte in Spiel drei mit 16:6 den Heimsieg.

Mit einem 11:11 konnten die Lechrainer in Spiel vier den ersten Punkt verbuchen. Ein 11:9 in Spiel fünf besiegelte schlussendlich die 1:9-Niederlage. Doch der Frust im Penzinger Lager hielt sich in Grenzen, da im Parallelspiel der FC Ottenzell die SpVgg Oberkreuzberg 10:0 schlug und somit auch ein Sieg nicht mehr für die Qualifikation in die K.O.-Runde gereicht hätte. Da für den EC Aiterhofen bereits vor dem letzten Spiel auch schon der Abstieg feststand, war der Klassenerhalt bereits gesichert.

Auch wenn das gesteckte Ziel Viertelfinale sportlich nicht erreicht werden konnte, ziehen die Penzinger ein positives Resümee aus der Bundesliga Saison. „Mit erneut durchschnittlich über 200 Zuschauern gehören wir zur Ligaspitze. Dennoch ist der Organisationsaufwand im Ligavergleich mit unserem Bundesligafestzelt enorm und bringt unsere kleine Abteilung an kapazitive Grenzen. Wir benötigen dringend Infrastruktur, die uns diese erleichtert“, resümiert Stephan Ruile den Saisonabschluss.

Während die erste Herrenmannschaft die Liga beendet hat, ist die Sommersaison in der Abteilung noch lange nicht am Ende. Die zweite und dritte Herrenmannschaft kämpfen noch in der Bezirks- und Kreisliga um die Platzierungen und die Damenmannschaft kämpft in der Bundesliga um den Klassenerhalt. Und für die Jugendmannschaften stehen zudem die diesjährigen bayerischen Meisterschaften an.

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