Den Anschluss finden

+
Das erste Training bei seinem neuen Rennstall Tech 3 verlief für Schrötter nicht ganz optimal und er baut jetzt auf die verbleibenden sechs Test-Tage.

Pflugdorf – Für Marcel Schrötter verlief der erste Test für die Saisonvorbereitungen nicht restlos wunschgemäß. Erstmals absolvierte der 21-jährige Pflugdorfer das Training für seinen neuen Rennstall Team Tech 3, doch die Bremsanlage machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Der Startschuss für die Vorbereitungen zur Moto2TM Weltmeisterschaft fand bei denkbar ungünstigen Verhältnissen statt. Niedrige Temperaturen und zudem extrem lebhafter Wind erschwerten den Piloten der kleinen und mittelschweren Grand-Prix-Klasse den Test-Auftakt am Dienstag auf dem Circuit de la Comunitat Valenciana. Erst am darauffolgenden Tag besserten sich die Witterungsbedingungen. Marcel Schrötter, der zum französischen Team Tech 3 gewechselt ist, geht gut vorbereitet in die WM-Saison 2014, nachdem er in seiner neuen Heimat Katalonien optimale Trainingsbedingungen vorfindet.

„Ich bin gut vorbereitet in den ersten Test der neuen Saison gegangen. Der neue Trainingsplan bewährt sich ausgezeichnet, was auch ein Fitness-Test in der vergangenen Woche gezeigt hat“, so Marcel Schrötter. Doch der erste Test verlief aus der Sicht des ehrgeizigen Oberbayer nicht restlos zufriedenstellend. Nach einem bis auf einem Sturz geglückten Auftakt, behinderte ein Chattering-Problem an den Folgetagen das Testprogramm empfindlich. „Teilweise war es so schlimm, dass die Vibrationen des stempelnden Hinterrades auf das gesamte Motorrad übertragen wurden“, sagt Schrötter.

Erst die komplette Demontage der Hinterradbremse an der Eigenbau Moto2-Rennmaschine von Tech 3 brachte den Umschwung und erlaubte eine flottere Gangart. Allerdings raubte ein weiterer harmloser Ausrutscher am letzten Trainingstag weitere wertvolle Trainingszeit: „Es tut mir Leid für meine Crew, denn wegen dieses Fehlers war der Test mehr oder weniger gelaufen“, sagt Schrötter. Den ersten offiziellen Test beendete er so mit seiner persönlichen Bestmarke von 1´36.684 Minuten.

Jetzte blicke Schrötter schon dem nächsten Training in Jerez entgegen, wo nun umso intensiver das eigentliche Testprogramm in Angriff genommen wird. „Bis zum WM-Auftakt haben wir noch sechs offizielle Test-Tage, an denen bestimmt den Anschluss zur Konkurrenz gelingen wird“, sagt Schrötter.

Auch interessant

Meistgelesen

Riverkings weiterhin wie eine Dampfwalze
Riverkings weiterhin wie eine Dampfwalze
Guido Kandziora coacht künftig TSV-Kicker
Guido Kandziora coacht künftig TSV-Kicker
Markus Klingl erfolgreichster WM-Starter
Markus Klingl erfolgreichster WM-Starter
Floorball-Süd-Derby verspricht viele Tore
Floorball-Süd-Derby verspricht viele Tore

Kommentare