"Alte Hasen" vor dem Rest

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Das Team vom VfL Kaufering Stefan Koukal, Edwin Helmer, Adrian Hoffmann, Alexander Hass, Christian Ohantel, Matthias Zech, Klaus Gattinger, Stefan Kandler, Fabian Eisenlauer und Tim Reuter (v. links) konnte beim Waginger-See-Triathlon nur eine durchwachsene Leistung zeigen.

Kaufering – In der Bayernliga hatte es das Team Finsterwalder VfL Kaufering schwer beim Waginger-See-Triathlon. Am Ende reichte es lediglich für Platz 10. In der Bayernliga konnte die Kauferinger Mannschaft über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen deutlich mehr erreichen: Gold und Silber in der Altersklassenwertung.

Beim Schwimmen im 16 Grad kaltem Wasser war man um den Neoprenanzug sehr froh. Im Nachhinein stellte sich allerdings heraus, dass aufgrund eines Messfehlers nicht 750 Meter, sondern knapp über 1000 Meter geschwommen werden mussten. Raus aus dem kalten Nass, konnten sich die Triathleten auf dem Fahrrad wieder aufwärmen. Bei strahlendem Sonnenschein und herrlicher Umgebung wurde um den Waginger See geradelt. 

Das Besondere dabei war die Windschattenerlaubnis. Hierbei benötigte man neben der richtigen Taktik auch ein bisschen Glück, um nach dem Schwimmen möglichst den Anschluss an eine Radgruppe zu finden. Der flachen Radstrecke folgte eine „knackige“ Laufstrecke, bei der eine kräftige Steigung zu überwinden war. In der Bayernliga erreichte Alexander Hass die Zeit von 1:03 Std, Adrian Hoffmann (1:04 Std), Fabian Eisenlauer (1:09 Std) und Stefan Kandler (1:09 Std). Mit diesen Leistungen erreichte das Team von 16 Mannschaften den 10. Platz. „Ein bisschen mehr hätten wir uns schon erhofft“, so der Mannschaftsführer Adrian Hoffmann. „Aber das Leistungsniveau in der Bayernliga ist sehr hoch“, so Hoffmann weiter. „Außerdem müssen wir aufgrund gesundheits- und verletzungsbedingten Ausfällen auf zwei Leute verzichten“. 

Das Team konzentriert sich nun auf den nächsten Wettkampf in Kulmbach, welcher über die olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen) ausgetragen wird. „Diese Distanz kommt uns mehr entgegen“, sind sich die Athleten einig. Ziel ist es, sich am Ende im vorderen Drittel der Bayernliga zu positionieren.

In der Landesliga zeigten vor allem die zwei „alten Hasen“ Edwin Helmer und Christian Ohantel bemerkenswerte Leistungen. Helmer war mit der sehr guten Zeit von 1:09 Std der Stärkste im Team und gewann auch die Altersklassenwertung. Die zweitbeste Zeit erreichte mit 1:12 Std Tim Reuter. Christian Ohantel als Dritter im Team konnte auch in der Altersklasse den 2. Platz einfahren. Die anderen Starter in der Landesliga waren Klaus Gattinger (1:13 Std), Stefan Koukal (1:18 Std) und Matthias Zech (1:19 Std).

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