Auf Kurs nach Rio

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Auf WM-Kurs: Theis Hagemeister vom RCLK.

Kaufering – Der 18-jährige Theis Hagemeister vom Ruder Club am Lech Kaufering ist auch weiterhin auf WM-Kurs: Gemeinsam mit Partner Björn Roßberg vom Schweinfurter Ruderclub Franken hat er sich auf den Nachwuchs-Regatten in Köln und Hamburg in eine gute Position gebracht.

18 Rollsitz-Plätze hat der Deutsche Ruderverband für die im August in Rio de Janeiro stattfindenden Ruderweltmeisterschaften im sogenannten Riemenbereich zu vergeben (im Zweier ohne Steuermann, Vierer mit und Vierer ohne Steuermann und im Achter). Auf Regatten in Brandenburg, München, Köln und Hamburg wurden die Kandidaten der 17 und 18-jährigen in diesem Jahr bereits gesichtet. Ergänzend wurden Leistungstests in Trainingslagern durchgeführt. 

Nachdem Theis Hagemeister vom Ruder Club am Lech Kaufering sich mit Partner Björn Roßberg vom Schweinfurter Ruderclub Franken bereits erfolgreich in Position gebracht hat, sollte in Hamburg eine erste Rangliste unter allen Kandidaten ausgefahren werden. 40 Mannschaften aus ganz Ruderdeutschland und einige aus dem benachbarten Dänemark waren im Riemenzweiter ohne Steuermann am Start um die Plätze auf der Dove-Elbe, einem Totarm der Elbe bei Hamburg. In Vorläufen, Zwischen- und Endläufen mit je sechs bzw. fünf Booten konnte sie sich mit Zeiten von 7:15,86 Minuten und 6:43,34 Minuten für das B-Finale qualifizieren. 

Etwa sieben Minuten höchste Anspannung, höchste Konzentration und höchste Leistungsabgabe unter den besten Ruderern dieser Altersklasse, aus denen dann auch die größeren Mannschaftsboote zusammen gesetzt werden. Die unterschiedlichen Zeiten sind verschiedenen Windverhältnissen auf dieser Strecke geschuldet. Es reichte zum B-Finale. Dieses wurde von dem Schweinfurt/ Kauferinger Team mit mehr als zwei Bootslängen zum nächsten Gegner gewonnen. Damit konnten die Ruderer sich den achten Platz in der Reihenfolge aller Boote sichern. Mit der Zeit von 06:39,47 Minuten zeigten sie jedoch die drittschnellste Zeit aller 40 Starter in den sechs Finalläufen auf. 

Diese Auswahl fand am Samstag statt, drei Rennen über 2.000 Meter an einem Tag sind ganz schön anstrengend. Am Sonntag präsentierten sich die Zwei noch mit Ruderern aus Überlingen und Erlangen, wie auf den anderen Regatten zuvor, auch noch im Vierer. Hinter einer Mannschaft von Rhein und Ruhr belegten sie mit der Zeit von 06:08,96 Minuten unter insgesamt elf Booten den ausgezeichneten zweiten Platz. Auf dem Weg nach Rio ist damit ein weiteres Tor geöffnet.

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