Die Serie der Niederlagen findet ihr Ende

Torloses Unentschieden des TSV Landsberg zum Jahresabschluss

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Der TSV Landsberg spielte gegen den TSV Kottern ein Unentschieden. Keine Glanzleistung, aber eine Verbesserung zu den letzten Spielen. Mehr
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Landsberg – Am letzten Spieltag vor der Winterpause spielte der TSV Landsberg daheim 0:0 gegen den TSV Kottern. 290 Zuschauer sahen im 3C-Sportpark eine kampfbetonte Partie mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft. Die Lechstädter überwintern in der Bayernliga Süd mit 25 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz.

Die gute Nachricht vor Spielbeginn war, dass Kapitän Sebastian Bonfert wieder von Beginn an spielen konnte. Lukas Göttle stand für Rainer Storhas in der Startelf, ansonsten vertraute Trainer Sven Kresin weitgehend dem Personal, das in den letzten Wochen fünf Niederlagen hinnehmen musste. Es ging also um einen halbwegs versöhnlichen Jahresabschluss.

Die leicht favorisierten Gäste aus dem Allgäu hatten in den ersten Minuten optische Feldvorteile. Sie griffen die Landsberger früh an und sorgten damit zwar für Verwirrung, nicht aber für echte Torgefahr. Den ersten Torschuss der Partie überhaupt, verzeichneten nach 19 Minuten die Gäste – der Ball ging aber weit am Gehäuse vorbei.

Landsberg befreite sich aus der Umklammerung und fand nach und nach besser in die Partie. Es spricht aber Bände, dass Gästekeeper Tobias Heiland nach 77 Minuten(!) zum ersten Mal einen Ball halten musste. Patrick Rösch, sein Pendant auf der Gegenseite, hatte immerhin bis zur 37. Minute die Rolle des passiven Zuschauers.

Das lag auch daran, dass die Abwehrreihen überzeugende Arbeit leisteten. Das Geschehen spielte sich zwischen den Strafräumen ab. „Es freut mich für Julian Birkner und Florian Mayer, dass wir heute mal wieder zu Null gespielt haben. Sie haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht“, zeigt sich Coach Kresin mit der Vorstellung seiner Defensive zufrieden.

Im Angriff wollte nicht viel gelingen. Alessandro Mulas mühte sich zwar, brachte aber keinen Ball aufs Tor. Weder konnte er einen feinen Pass von Orkun Tugbay verwerten (15.), noch die Vorarbeit von Birkner (34.). Mayer setzte eine Freistoßflanke von Charly Fülla neben das Tor (23.), Tugbay rutschte an einer scharfen Hereingabe von Siegwart vorbei (27.) und Philipp Siegwart selbst verzog aus 16 Metern (28.).

„Im Moment haben wir einfach nicht das Glück vor dem Tor und bringen den Ball nicht über die Linie“, hadert Kresin einmal mehr mit seinen Offensivkräften, aber daran werde man in der Winterpause verstärkt und gezielt arbeiten.

Nach der Pause dasselbe Bild: Von Kottern war so gut wie gar nichts zu sehen und den Hausherren fehlten die Mittel, um gefährlich vor dem Kasten der Gäste aufzutauchen. Ein Freistoß von Tugbay (48.) und ein Verlegenheitsschuss von Siegwart (65.) waren die magere Ausbeute. Nach 75 Minuten durfte Rösch noch einmal kurz aus dem Winterschlaf erwachen und eine 1:1-Situation klären, ansonsten stellten die Gäste ihre Offensivbemühungen komplett ein.

Selbst die Rote Karte gegen den Kotterer und ehemaligen Landsberger David Mihajlovic (69.), nach rüdem Einsteigen gegen Maximilian Holdenrieder, brachte keinen frischen Wind. Der Sturmlauf blieb aus. Eine Viertelstunde vor Schluss prüfte Bonfert den Gästekeeper im Anschluss an eine Ecke dann doch noch. Aber nachdem dieser den Nachweis seiner geistigen und körperlichen Anwesenheit erbrachte hatte, ließen es alle Beteiligten gut sein und warteten auf den Schlusspfiff.

„Ich bin froh, dass wir nicht verloren haben und dieser eine Punkt kann am Saisonende noch Gold wert sein“, gibt sich Coach Kresin weihnachtlich versöhnlich. Die Erleichterung über dieses torlose Unentschieden ist ihm anzumerken.

Bis zum Ende des Jahres haben die meisten Spieler trainingsfrei. „Einige Spieler werde ich mir allerdings individuell zur Brust nehmen, um ihre Athletik zu verbessern. Der Rest bekommt dann im neuen Jahr die Trainingspläne, bevor es am 18. Januar 2020 für alle wieder losgeht“, umreißt Kresin das Programm für die kommenden Wochen. Das nächste Saisonspiel ist am 7. März in Pullach. Das erste Heimspiel im neuen Jahr, wird eine Woche später gegen den SV Kirchanschöring ausgetragen.

Für die Landsberger geht eine Saisonhälfte zu Ende, die es in sich hatte: Es gab Querelen innerhalb der Mannschaft zum Saisonbeginn. Unvergessen das 7:5, nach 1:4 Rückstand, im Pokal gegen Pullach. Wenig später der überraschende Rücktritt von Coach Hermann Rietzler. Mit dem 4:0 gegen den damaligen Tabellenführer Wasserburg wurde eine Siegesserie gestartet, die in einer unerklärlichen Niederlagenserie mündete. Den Zuschauern kann es recht sein: Es wird nie langweilig rund um das Vereinsheim des TSV 1882 Landsberg.
Dietrich Limper

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