Am rettenden Ufer

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Ein 4:1 war für Landsbergs Kicker gegen den TSV Bogen drin.

Landsberg – Die Personalie der Woche erwähnt Sven Kresin eher beiläufig und auf Nachfrage: „Ja, ich bin auch im kommenden Jahr Trainer beim TSV Landsberg. Das ist inzwischen Fakt“, so der 38-Jährige. Er geht damit in sein sechstes Jahr als Chefcoach beim jetzigen Fußball-Bayernligisten.

Nachdem die Verhandlungen in den letzten Wochen etwas ins Stottern geraten waren, hat man sich jetzt auf die weitere Zusammenarbeit geeinigt. Ob Kresin auch sein Sportlicher Leiter weiter zur Verfügung steht, ist dagegen noch nicht sicher. „Ich kann nicht für Toni Yildirim entscheiden“, so der alte und neue Trainer. „Aber ich werde natürlich in Bewegung setzen, was ich kann, damit er weitermacht. Ich weiß, was ich an ihm habe.“ 

Bogen vom Platz gekickt

Angesichts der Neuigkeiten für die kommende Saison geriet das Sportliche fast etwas in den Hintergrund, zumal es für die Landsberger trotz der 1:2-Niederlage in Vilzing jetzt endgültig um nichts mehr geht. Bei Platz 14 beginnt die Relegationszone, dort steht im Moment Landshut mit 37 Punkten bei noch drei ausstehenden Spielen – damit ist der TSV (8./48 Punkte) auch rechnerisch am rettenden Ufer angelangt. 

„Zwei oder drei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt sicher zu haben, hätte ich vor der Saison liebend gerne unterschrieben“, sagt Kresin, räumt aber ein, dass inzwischen „doch die Beine beim einen oder anderen Spieler ein bisschen schwer werden“. Da kommt das spielfreie Wochenende gerade recht. Für einige Akteure steht zwar ein Alternativprogramm an: Neben Rekonvaleszent Roland Krötz werden möglicherweise auch andere Spieler bei der 2. Mannschaft aushelfen. 

Auch deren Spiel in Hofstetten wurde allerdings verlegt (Donnerstag, 14. Mai, 15 Uhr). Derzeit steht die Truppe mit 50 Zählern punktgleich mit Kaufering und einen Punkt vor Weil (beide ein Spiel mehr) auf Platz eins der A-Klasse Zugspitze. Dass Muriz Salemovic in dieser Woche ebenfalls noch mit der U23 trainieren wird, hat allerdings nicht vorrangig sportliche Ursachen. Aus „disziplinarischen Gründen“ war er schon beim Spiel in Vilzing nicht dabei. „Die Sache ist angesprochen und ausdiskutiert, mehr ist dazu nicht zu sagen“, stellt sein Trainer klar. 

Damit könnte der Offensivspieler beim Auswärtsspiel in Raisting (16. Mai, 16 Uhr) wieder eingreifen. „Für die geht es natürlich um viel, weil sie zumindest den direkten Abstieg noch verhindern wollen und für uns geht es um nichts mehr“, weiß Kresin. Die Punkte an den Nachbarn „abschenken“ will er mit seiner Mannschaft trotzdem nicht. „Wenn Raisting Achter wäre und wir in der Abstiegszone, bin ich mir ganz sicher, dass wir von dort auch nichts zu erwarten hätten.“

Christoph Kruse

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