"Geschafft ist geschafft"

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Auch im zweiten Relegationsspiel gegen Kaufbeuren konnten die Landsberger Handballer punkten und sich so den Platz in der Bezirksoberliga sichern.

Landsberg – Auch im zweiten Relegationsspiel um einem Platz in der Bezirksoberliga erfolgreich waren die Landsberger Handballer gegen die SG-Kaufbeuren-Neugablonz. Mit einem 25:19-Sieg sicherten sie sich auch für die nächste Saison den Platz in der Bezirksoberliga.

Das Hinspiel am Pfingstmontag hatte man in Kaufbeuren mit 25:21 gewonnen. Nach einem guten Start der Landsberger waren die Gastgeber sogar einmal in Führung gegangen. Landsberg zeigte etliche Schwankungen im Spiel. Zur Pause war man aber wieder mit zwei Toren vorn und ließ dann in der zweiten Hälfte nichts mehr anbrennen. Die Isidor-Hipper Halle war beim Rückspiel in Landsberg bis auf den letzten Platz gefüllt, die über 300 Zuschauer drängten sich bis an den Spielfeldrand. „Unverständlich, dass sich die Stadt Landsberg nicht dazu in der Lage sah für dieses Spiel das Sportzentrum zu öffnen”, so Pressesprecher der Handballabteilung Jürgen Krenss. 

Eine entsprechende Anfrage der Hand- baller sei negativ beschieden worden. Das habe auch viele der zahlreichen Gäste aus Kaufbeuren verwundert, so Krenss. Die ersten Treffer gelangen dann auch den Hausherren (2:0/3.). Die Gäste versuchten mit einer aggressiven Abwehr dagegen zu halten. Das machte die Räume eng und führte auch zu leichten Ballverlusten im Landsberger Angriffsspiel, die die Gäste zu Gegentreffern nutzten (2:2/5.). Dann hatte sich die Landsberger Abwehr immer besser auf Kaufbeuren eingestellt. Man begann sich ein wenig abzusetzen. „Bei einer etwas besseren Verwertung der durch die offensive Abwehrvariante eroberten Bälle wäre schon jetzt mehr, als das 4:3 in der 12. Minute drin gewesen”, so Jürgen Krenss. „Etwas Anspannung war anscheinend doch noch im Spiel.” 

Aber mit zwei Rückraumwürfen baute Tom Steber den Vorsprung zum 6:3 (13.) aus. Die starke Abwehr blieb die Grundlage des Landsberger Spiels, sie leistete Schwerarbeit gegen die körperbetonten Angriffe der Gäste. Da war auch die eine oder andere vergebene Chance im Angriff zu verkraften (11:7/25.). Zur Pause war man 13:10 vorne, man konnte optimistisch in zweite Hälfte gehen. Der zweite Durchgang startete mit einem Siebenmeter für Landsberg, den Kai Roth sicher verwandelte. Aber die Gäste ließen nicht nach, die Hausherren mussten sich im Angriff weiter jeden Treffer hart erarbeiten. Aber immer wieder kam man zum Erfolg oder wurde unfair gestoppt. Die fälligen Siebenmeter verwandelte man nun sicher. 

Als dann noch Alexander Neumeyer ein paar Mal schön aus dem Rückraum punktete wurde immer klarer, dass für die Gäste nichts zu holen sein würde (17:12/39.). Kaufbeuren kämpfte weiter, aber die Landsberger hielten dagegen (20:14/49.). Kaufbeuren ging in die Manndeckung und kam noch einmal heran (21:19/57.). Aber im Schlussspurt stellten die Gastgeber wieder den alten Abstand her. Mit dem 25:19 war auch im zweiten Spiel der BOL-Platz gesichert. Erleichtert war Trainer Sofian Marrague: „Auch wenn ich mir sicher war, dass wir beide Spiele gewinnen, war es doch eine Anspannung die letzten Wochen, bis dann endlich die Termine standen und wir spielen konnten”, so der Trainer nach dem Spiel. „Heute war die Abwehr wieder ganz stark, im Angriff hätten wir mehr draus machen können. Aber geschafft ist geschafft. Wie machen jetzt erstmal vier Wochen Pause und gehen dann in die Vorbereitung für die neue Saison”, so Marrague weiter. 

Zufrieden war auch Abteilungsleiter Roland Neumeyer: „Ich habe nie daran gezweifelt, dass wir diese Spiele gewinnen. Aber man muss auch nach einer langen Saison noch die nötige Spannung wieder auf- bauen, das haben Mannschaft und Trainer super hinbekommen”, so Neumeyer. „Schön dass wir vor so einer Kulisse spielen konnten und die Landsberger so hinter ihrer Mannschaft stehen.“ Und im Jubel der Fans und Spieler ging dann eine lange Saison zu Ende. Beendet hat auch Andi Riedl seine aktive Zeit als Spieler. Als technisch und taktisch versierter Mittelmann hat er vielen Spielen seinen Stempel aufgedrückt und sein Können auch als Trainer weiter gegeben. Er wurde auch gebührend von seiner Mannschaft verabschiedet. Er wird aber dem Landsberger Handball weiter verbunden bleiben.

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