TSV hofft trotz Niederlage

Geht es bald bergauf?

Bayernliga, TSV Landsberg - TSV Weilheim
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Kai Roth (rechts) war diesmal wieder mit dabei. Trotz seiner sieben Treffer verbleiben die TSV-Handballer auf dem letzten Tabellenplatz – zeigten aber bisweilen gute Ansätze.

Landsberg – Zwar haben die TSV-Handballer in der Bezirksoberliga gegen den TuS Fürstenfeldbruck III mit 31:35 verloren, dennoch gibt der Auftritt des Tabellenschlusslichts Anlass zur Hoffnung: Nach tollem Einsatz hatte der TSV mehrfach Aufholjagden hingelegt, die am Ende nicht belohnt wurden. Deshalb war die Gefühlslage nach der Niederlage gemischt: Die vielen guten Ansätze, die Trainer Sofian Marrague gegen Fürstenfeldbruck sah, sollen in den kommenden Wochen die Wende einleiten.

Der Landsberger Coach begann gegen die im Schnitt deutlich älteren Brucker mit einer Manndeckung. Dieser vermeintliche Schachzug erwies sich als der falsche, denn die Gäste spielten ihre Erfahrung aus und führten nach sechs Minuten mit 7:0. Der Beginn eines Debakels? ­Marrague stellte auf eine 5:1-Abwehr um, wodurch er sein Team wieder in die Spur brachte. Die Abwehr stabilisierte sich und Dominik Keller bot im Tor eine starke Leistung. Im Angriff wurde der TSV nun konsequenter: Nach sechs Treffern in Serie war man nicht nur in Reichweite (13.), sogar der Ausgleich lag mehrfach in der Luft. Aber auch die Gäste besannen sich wieder ihrer Stärken und zogen davon (7:10). Nachdem der A-Jugendliche Finn Meier mit einem sehenswerten Treffer seine Farben wieder heran brachte, gelang in der 25. Minute erstmals der Ausgleich – und in der 27. die 13:12-Führung durch Moritz Hierstetter. Bis zur Pause legten die favorisierten Gäste dann nochmal eine Schippe drauf und kippten den Spielstand wieder – 15:17 zur Halbzeit. Im zweiten Durchgang baute der TuS schnell auf 16:20 aus (32.). Doch davon ließen sich die Gastgeber nicht abschrecken: Mit zwei schnellen Toren war man eine Minute später wieder im Spiel (18:20). Was sich jedoch wie ein roter Faden durch die Partie zog, galt auch fortan: Immer wieder hatten die Gastgeber die Chance, zu verkürzen, nutzten ihren klaren Gelegenheiten jedoch zu wenig. So ließen sich die Lechstädter zwar nicht abschütteln, kamen ihrem Kontrahenten aber auch nie bedrohlich nahe (24:26/46.).

In der 56. Minute keimte nochmal Hoffnung auf, als die Hausherren nach einer weiteren ­Brucker Torserie noch auf 29:32 herangekommen waren. Die Gäste spielten ihre Führung schließlich souverän über die Zeit und nahmen die Punkte mit.

TSV: Keller, Juchem, Stöcker, Eisen, Steber (5), Hierstetter (5), Ruppelt (3), Piepenburg (4), Heidner (2), Wurst (1), Roth (7), Meier (4).

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