Enges Spiel

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Trotz geschwächter Mannschaft, konnten Andreas Pausewang und die TSV-Handballer gegen Biessenhofen-Marktoberdorf punkten.

Landsberg – Viel hatte sich seit dem letzten Spiel im „Lazarett“ der Landsberger Bezirksoberliga nicht gebessert. Nach wie vor fehlen wichtige Spieler und etliche mussten angeschlagen ins Spiel gehen. So war zum Beispiel etliches an Tape notwendig, um Tom Steber und Andi Pausewang spielfähig zu machen. Es war also klar, dass das Spiel gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf alles andere als ein Selbstläufer werden würde, auch wenn die Gastgeber am Ende der Tabelle stehen.

Aber die Landsberger Mannschaft meisterte auch diese Hürde, Abteilungsleiter Roland Neumeyer war nach dem Spiel richtig begeistert von seiner Truppe: „Heute haben die Jungs wieder mal Charakter bewiesen und sich mit Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit die Punkte gesichert, Respekt!“ Nachdem Alexander Neumeyer noch nicht wieder spielen konnte war Andreas Pausewang der einzig verbliebene etatmäßige Spielmacher. Und trotz seiner Blessur machte er ein gutes Spiel.

Zur Verstärkung seiner ehemaligen Mannschaft nahm Andi Riedl nochmal seine Handballschuhe „vom Nagel“ und sprang ein. Auch Alexander Schwarz war von einem Infekt geplagt, war trotzdem vom Kreis und auch mal aus dem Rückraum der beste Landsberger Torschütze. Der Landsberger Trainer Sofian Marrague reagierte auch taktisch auf die Situation und begann gleich mal mit zwei Kreisläufern. Das funktionierte und die Landsberger konnten sich gleich mal einen 5:1 Vorsprung erarbeiten. Insgesamt zeigten sie eine spielerisch starke erste Hälfte.

Die SG verkürzte zwar einmal auf zwei Tore (8:6/14.), aber dann legten ihre Gäste vom Lech wieder vor. Die Abwehr stand und in seinem letzten Spiel vor seinem Auslandsaufenthalt bot Justus König im Landsberger Tor eine souveräne Leistung. So ging es mit einem 16:11 in die Kabine. Im zweiten Durchgang hielten die Landsberger zunächst den Abstand (20:16/40.). Doch die SG Biessenhofen-Marktoberdorf zeigte sich als der erwartet kampfstarke Gegner. Ein paar Landsberger Fehler nutzen sie um zu verkürzen und beim 24:23 waren sie auf ein Tor dran (49.). Jetzt wurde die Atmosphäre zusehends „dichter“. Doch die Landsberger zeigten sich stabil, auch wenn Andreas Pausewang mit lädierter Wurfhand ausscheiden musste. Andi Riedl übernahm die Rolle im Rückraum.

Das Spiel blieb eng, Landsberg legte nochmal auf 3 Tore vor, aber die Gastgeber verkürzten wieder (27:25/55.) Am Ende war es Dubravko Grgic, der die Punkte fest hielt. Obwohl er auch nicht ganz fit war, rückte er aufgrund eines taktischen Wechsels in den letzten Minuten noch ins Tor. Er machte den Kasten dicht, zwei freie Würfe und ließ nur noch einen Treffer zu. Die Gegenangriffe nutzten die Landsberger um wieder wegzuziehen (29:25/58.), da machte es dann nichts mehr, dass das letzte Tor der Partie zum 29:26 Endstand den Gastgebern gehörte.

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