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Stark abstiegsbedroht

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Bayernliga,  TSV Landsberg - TSV Weilheim
Die Landsberger Handballer suchen nach dem Grund für ihre Misere. Im neuen Jahr wollen die TSVler die nötigen Punkte einfahren, um den Klassenerhalt zu schaffen. © Krivec

Landsberg – „Harte Zeiten“ prognostiziert Pressesprecher Jürgen Krenss den Handballern des TSV Landsberg. Nach der 31:30-Niederlage beim Tabellenletzten TSV Mindelheim hat die Mannschaft von Sofian Marrague ab sofort wieder die „rote Laterne“ inne.

Das Spiel begann vielversprechend für die Landsberger, denn nach nicht mal einer Minute führte man mit 2:0. Ein wuchtiger, präziser Wurf des im Rückraum aufgebotenen Alex Schwarz sowie ein Gegenstoß stimmten optimistisch. Zu leicht machte es der TSV dem Gegner allerdings in der Folge: Mit einfachen Mitteln gelang es den Gastgebern immer wieder, sich individuell durchzusetzen. Dennoch taten sich anfangs beide Mannschaften offensichtlich schwer, den Abstiegskampf anzunehmen – zu sehr schien die Abstiegsgefahr zu hemmen. In der Abwehr blieben die Landsberger mit ihrer 6:0-Formation lange passiv und standen nicht kompakt genug. Im Angriff dagegen erspielten sich die TSV-Jungs immer wieder gute Chancen und waren erfolgreich. So entwickelte sich eine ausgeglichene, torreiche Partie (10:10/15.). Wäre die Abwehrarbeit gewissenhafter erledigt worden, hätten sich die Landsberger zu diesem Zeitpunkt durchaus absetzen können. So konnte stattdessen Mindelheim sogar mit zwei Toren in Führung gehen (13:11/19.). Aber mit sehenswerten Angriffen kippte der TSV das Ergebnis wieder und konnte trotz Unterzahl doppelt zum 17:18-Pausenstand verwandeln.

Mindelheim zieht davon

Im zweiten Durchgang zeigten sich die Gastgeber dann zunehmend druckvoller. Bis zum 20:20 zogen die Lechstädter noch gleich, ehe sich Mindelheim mit drei Toren absetzte. Landsberg stemmte sich gegen die Niederlage und traf in Unterzahl zum 26:26 (46.). In der Defensive gewährten die Spieler von Trainer Marrague ihrem Kontrahenten zu viele Freiheiten, weshalb dieser wieder eine Drei-Tore-Führung herauswarf (31:28/54.). Dank eines entschärften Gegenstoßes hielt Torhüter Dominik Keller sein Team im Spiel (31:30/57). Da in den Schlusssekunden kein Tor mehr fiel, konnte der TSV die Niederlage nicht mehr abwenden.

Den Jahreswechsel erleben die Landsberger Handballer deshalb als neues Schlusslicht. Hoffnung macht, dass sich der TSV am Tabel­len­ende mit drei weiteren Mannschaften in guter Gesellschaft befindet. Eines der Teams ist der TV Memmingen, der zum Rückrundenauftakt den TSV Landsberg zum direkten Kellerduell bittet.

TSV: Keller, Stöcker, Steber (3), Eisen (7), Hierstetter (1), Ruppelt, Schwarz (10), Piepenburg (2), Roth (8/5), Uyar, Meier, Giez.

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