Fit für den Saisonstart

TSV Landsberg gibt Vollgas für die Bayernliga

TSV Landsberg - Luca Wollens (3. v. links) - Warmlaufen
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Elf Punktspiele in 43 Tagen bis zum 4. September: Der TSV Landsberg läuft sich warm.
  • Thomas Ernstberger
    VonThomas Ernstberger
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Landsberg – „Vollgas“ lautet derzeit die Devise bei den Bayernliga-Fußballern des TSV Landsberg. Nach dem Total-Umbruch mit aktuell acht Neuzugängen (plus fünf im Sommer vor dem Saison-Abbruch) haben Spielertrainer Muriz Salemovic (32) und sein Kollege Mike Hutterer (31) ein knallhartes Vorberei­tungs-Programm ausgearbeitet.

„Außer Mittwoch ist jeden Tag Training“, erzählt „Muri“ im Gespräch mit dem KREISBOTEN. Die harte Arbeit ist notwendig, schließlich wartet auf seine Truppe ein Hammer-­Auftaktprogramm mit elf Punktspielen in 43 Tagen bis zum 4. September. „Das ist mit den vielen Mittwoch-Spielen für Amateure schon grenzwertig. Die zahlreichen Englischen Wochen haben mich echt überrascht“, sagt der Coach. Los geht’s am Samstag, 24. Juli, gegen Jahn Regensburg II. Da freuen sich die Landsberger über ein Heimspiel zum Auftakt. Am Mittwoch, 28. Juli, geht’s zu Schwaben Augsburg. Die erste Englische Woche geht am Samstag, 31. Juli, mit dem Heimspiel gegen Ismaning zu Ende.

Der achte Neuzugang beim TSV Elias Kollmann soll als Rechtsaußen spielen.

Um auch in der Breite gut aufgestellt zu sein, will Salemovic seinen aktuellen Kader (19 Feldspieler und zwei Torhü­ter) in den nächsten Tagen noch um „zwei, drei Mann“ erweitern. „Wir müssen auf den Spielplan reagieren und noch ein paar junge Leute dazuholen. Wir waren eine alte Truppe, jetzt haben wir eine gute Mischung.“

Zu der soll auch der achte Neuzugang beitragen: Vom FC Memmingen (da bestritt er wegen Corona aber nur zwei Spiele) kommt Offensivmann Elias Kollmann (22) an den Lech. „Ein talentierter Perspektivspieler, der sehr gut ausgebildet ist. Er ist in der Offensive sehr flexibel und ist bei uns als Rechtsaußen vorgesehen“, verrät Sale­movic. Die gute Ausbildung Kollmanns, der auch für den VfR Garching stürmte, ist zwei Bundesliga-Clubs zu verdanken: Er spielte in der Jugend für den VfB Stuttgart und den FC Bayern München.

Unter den beiden „Neuzugängen“ sind auch zwei alter Bekannte. Manuel Detmar (26) und David Anzenhofer (27) haben ihre Kreuzbandrisse auskuriert, sind wieder voll dabei. Ex-Kapitän Anzenhofer, der zwischenzeitlich in Amerika und Gundelfingen spielte, geht sogar richtig voran. Salemovic: „Als wenn nie etwas gewesen wäre. Er ist topfit und gibt die ganze Woche Vollgas.“

Nächster Test der Landsberger: Am Samstag in Heimstetten. Bis zum Pokalspiel am 17. Juli in Sonthofen geht’s noch gegen Rott, Kempten, Pipinsried und Oberweikertshofen.

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