Neue Spieler, alte Erfolge

U14 der Penzinger Stockschützen holt Bronze bei der Bayerischen

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Bronze holten sich die U14-Stockschützen des FC Penzing. Hinten von links: Max Fahrmeier, Matthias Peischer und Stefan Gießer sowie Jonas Aschenbrenner (links) und Manuel Karpf.

Penzing – Während bei den Herren der Stockschützen des FC Penzing nach dem Klassen­erhalt in der Bundesliga etwas Ruhe einkehrt, startet die Jugend im Juni und Juli erst so richtig in die Saison. So ging es für die U14 kürzlich zu den bayerischen Titelkämpfen nach Lampoding am Waginger See. Dort trafen sich die 16 besten Teams aus ganz Bayern, um den neuen Meister zu bestimmen. Das Penzinger Team stand einmal mehr auf dem Podest.

Nach der sensationellen Sommersaison 2017 mit dem bayerischen und deutschen Vizemeistertitel musste das Schülerteam nun altersbedingt umgebaut werden. Lediglich der 13-jährige Stefan Gießer blieb der Formation noch erhalten. Neu ins Team rückten Max Fahrmeier, Manuel Karpf und Jonas Aschenbrenner. Mit einem Altersdurchschnitt von gerade einmal elf Jahren, stellte der FC Penzing eine der jüngsten Mannschaften im gesamten Teilnehmerfeld, daher war die Erwartungshaltung vor Beginn des Turniers etwas geringer als gewohnt.

Der Wettkampf startet jedoch sehr verheißungsvoll und im ersten Spiel konnte der EC Furth mit 18:10 besiegt werden. Doch dann erlebte ausgerechnet Leistungsträger Stefan Gießer eine kurze Schwächephase und die nächsten beiden Spiele gegen den EC Sondorf sowie die DJK SV Pleiskirchen gingen aufgrund einiger Fehler verloren. Die Stimmung war kurz getrübt, doch das Penzinger Team fiel in kein mentales Loch, sondern fuhr einen wichtigen Sieg gegen den favorisierten Gastgeber des EC Lampoding ein.

Dieser Punktgewinn wirkte wie ein Befreiungsschlag. In den beiden Folgepartien gegen den EEC Gotteszell (30:0) sowie den EC Herzogsreut (16:8) zeigten alle eine großartige Leistung. Vor dem alles entscheidenden letzten Spiel gegen den TSV Buchbach herrschte Hochspannung in der Penzinger Gruppe. Die lange vorne platzierten Teams aus Sondorf und Pleis­kir­chen begannen plötzlich zu schwächeln und Penzing reichte letztlich sogar ein Unentschieden (11:11) für den Gruppensieg.

Die Freude beim Team war gigantisch, denn damit war nicht nur der Halbfinaleinzug fixiert, sondern auch die Qualifikation zum Ländervergleich in Waldkirchen und zur deutschen Meisterschaft in Kühbach war bereits in der Tasche.

Im Halbfinale wartete nun das starke Team aus Mitterskirchen; trotz ansprechender Leistung konnten Gießer, Fahrmeier, Karpf und Aschenbrenner die 8:20-Niederlage gegen den späteren Sieger nicht verhindern. Folglich ging es ins Spiel um Bronze. Hier führte man gegen den EC Eibsee Grainau schnell mit 17:5 und konnte den Vorsprung schließlich auch sicher ins Ziel spielen. Damit war der Sprung aufs Podest geschafft und alle vier Spieler sowie die mitgereisten Eltern freuten sich gleichermaßen ob dieses Erfolgs.

Auch Jugendtrainer Matthias Peischer, der wie gewohnt das U14-Team coachte, zeigte sich begeistert: „Wir haben uns nun das dritte Jahr in Folge für die deutsche Meisterschaft der U14 qualifiziert und das mit einer fast völlig neuen und jungen Mannschaft. Mein Ziel war es eigentlich, dieses Team im Hinblick auf 2019 weiterzuentwickeln, umso schöner, dass der Trainingsfleiß der Jungs bereits jetzt belohnt wurde.“ Großer Anteil am regel­mäßigen Training gebührt dem Co-Trainer Florian Lechle, der derzeit Peischer immer wieder entlastet und das Jugendtraining selbständig leitet.

Übrigens: Jeden Mittwoch und Freitag wird am Penzinger Stockplatz von 17 bis 19 Uhr mit der Jugend trainiert. Alle Kinder im Alter ab neun Jahren sind willkommen, ein Training bei den beiden Weltmeistern Lechle und Peischer zu besuchen, denn um in Zukunft diese Erfolge zu wiederholen braucht der FC Penzing auch immer wieder neue Spieler.

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