Aus Gold-Trio wird ein Quartett

Nach U11, U13 und U17 holt sich auch die U15 der Red Hocks den Meistertitel

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Mit Pokal und Medaille: Die U15-Floorballer nach der Siegerehrung.

München – Das nächste goldene Wochenende für die Red Hocks: Nach der U11, U13 und U17 hat sich mit der U15 die vierte Kauferinger Mannschaft die diesjährige bayerische Krone ihrer Altersklasse gesichert. Am Ende einer insgesamt souveränen Saison blies den Nachwuchs-Floorballern aber nochmal einiger Wind ins meisterliche Gesicht: Verfolger Stern München verlangte dem Favoriten vom Lech alles ab und formulierte damit gleich eine Kampfansage für die noch ausstehenden Saison-Highlights.

Rechnerisch waren schon vor dem Gipfeltreffen alle Bedenken beiseite gewischt: Durch ein gefälliges 13:2 gegen den immerhin Tabellendritten Haunwöhr hatten sich die Red Hocks vorzeitig die Meisterschaft geholt. Defensiv ließen die Kauferinger kaum etwas zu, offensiv ergaben sich in schöner Regelmäßigkeit Torchancen, die auch genutzt wurden. Die Lech-Floorballer hatten bis dahin eine echte Sahnesaison gespielt, in Haupt- und Meisterrunde alle ihre 15 Spiele gewonnen und mannschaftlich den ein oder anderen Schritt nach vorne gemeistert. „Auch der Trainingseinsatz stimmt, das ist schon eine gute Truppe“, lobt Trainer Bernd Schwarz. Alles bestens also vor dem Duell mit dem FC Stern München, der sich als unmittelbarer Verfolger ebenfalls für die süddeutsche Meisterschaft qualifiziert hatte.

Doch die Landeshauptstädter, in den vorangegangenen Spielen der Saison noch mit 13:5 und 14:4 zurechtgestutzt, boten voll Paroli. Bis weit in die zweite Hälfte hinein gelang es den Kauferingern nicht, sich abzusetzen, kaum einmal zogen die Red Hocks ihr Spiel über längere Abschnitte hinweg souverän auf. Erst spät war der Sieg mit 9:6 in trockenen Tüchern – und weniger Produkt der reiferen Spielanlage als eher individuell gemeisterter Schlüsselszenen. „Unter dem Strich können wir froh sein, rechtzeitig vor der heißen Saisonphase nochmal eine solche Standortbestimmung verpasst bekommen zu haben“, sagt Trainer Rasso Schorer.

Am 12. Mai steht im Kauferinger Sportzentrum die süddeutsche, am 23. und 24. Juni die deutsche Meisterschaft an. „Dass bis dahin noch einiges zu tun ist, wussten wir. Jetzt ist uns unsere To-Do-Liste also nochmal mit Nachdruck unter die Nase gerieben worden. Bevor wir diese anpacken, freuen wir uns aber erst einmal riesig über den bayerischen Meistertitel.“

Rasso Schorer

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