Zwei Niederlagen gegen Mannheim

U20-Riverkings starten mit Null-Runde in die Saison

U20 - HC Landsberg vs. Mannheimer ERC
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Die tolle Moral der U20-Riverkings (blau) nutzte nichts: Beim Saisonauftakt gegen den Mannheimer ERC verloren die Lechstädter beide Heimspiele.

Landsberg – Einen Null-Punkte-­Saisonstart hat die U20 des HC Landsberg am Wochenende in der DNL Division III Süd hingelegt. Beim Doppelspieltag gegen den Mannheimer ERC hatten die jungen Riverkings zweimal knapp das Nachsehen. Mit jeweils 2:3 gingen die Heimspiele am Samstag und Sonntag verloren.

Das erste Drittel am Samstag lief zunächst ganz nach dem Geschmack von Trainer Sven Curmann: Nach besten Torchancen und einem überzeugenden Kombinationsspiel gelang Felix Merkle in der achten Spielminute der Führungstreffer. Es schien, als hätten die HCL-Cracks das Spiel im Griff, allein der fahrlässige Umgang mit besten Tormöglichkeiten war zu beanstanden und sollte sich noch rächen. Wie aus dem Nichts gelang dem MERC in der 14. Minute der Ausgleich nach einer Unachtsamkeit der HCL-Defensive.

Im zweiten Drittel kam Mannheim mit mehr Selbstvertrauen aufs Eis, sodass HCL-Torwart Manu Geiger mehrmals sein ganzes Können aufbieten musste. In der 27. Minute dann der Knackpunkt: Ein nach vorne abgewehrter Fernschuss landet direkt auf der Kelle von MERC-Stürmer Martin Keune, der im Nachschuss einschob. Landsberg wurde zunehmend nervös und kämpfte stellenweise kopflos, während MERC-Torhüter Roth ein ums andere Mal glänzte. Als dann Rico Schmalz in der 34. Minute im Nachschuss verwandelte, keimte neue Hoffnung auf, die aber wenig später nach einem eklatanten Abwehrfehler des HCL erstickt wurde. Alex Lust schob fast unbedrängt zum 2:3 ein. Und dabei blieb es.

Einen Tag später präsentierte sich der MERC selbstbewusster und startete besser ins Spiel. Ein verdeckter Schuss von der blauen Linie rutschte Torhüter Leon Kindl über die Linie und verhieß nichts Gutes. Der HCL antwortete mit verkrampften Einzelaktionen und körperbetonter Spielweise, wodurch aber nur wenig Tormöglichkeiten entstanden.

Im zweiten Spielabschnitt wurde der Spieß dann umgedreht. Schon bei der ersten Überzahl brachten Müller und Hegner die Scheibe zu Verteidiger Lucas Spindler, der einfach Richtung Tor abzog und so den verdienten Ausgleich erzielte. Aber wie schon tags zuvor sorgte eine Unachtsamkeit in Landsbergs Defensive dafür, dass postwendend der Führungstreffer für den MERC fiel. Beide Teams agierten danach recht aggressiv, sodass es zahlreiche Strafzeiten hagelte.

Im Schlussdrittel versuchte der HCL alles, es fehlte aber die Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss. Die tolle Moral der Riverkings hielt bis in die Schlussphase an. Radvanyi Benedek brachte 90 Sekunden vor der Sirene den Puck im Gehäuse unter! Der Jubel bei den Landsbergern währte aber nur ganze 15 Sekunden, ehe Mannheims Martin Keune ein Abstimmungsproblem der HCL-Verteidigung hart bestrafte und zum 2:3-Sieg einschoss.

Aus Sicht der Riverkings ein bitteres Wochenende: zweimal alles gegeben und am Ende keine Punkte. Trainer Sven Curmann bleibt positiv: „Solange die Jungs mit so einer Einstellung aufs Eis gehen und alles geben, ist mir für die Zukunft nicht bange!“

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