Sportabzeichen im Aufwind

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Zum 30. beziehungsweise 45. Mal haben Hermann Gierstberg, Theo Carbon, und Udo Bauer (von links) in diesem Jahr das Deutsche Sportabzeichen abgelegt.

Landsberg – Die Sportabzeichenfreunde trafen sich zum 40. Mal zur Übergabe der Sportabzeichen. Bei insgesamt 26 Abnahmeterminen waren die Prüfer Arno Detmar, Siegfried Salwik und Yvonne Hätscher von Februar bis Ende September zur Stelle.

Und sie nahmen heuer in Landsberg mehr Sportabzeichen ab, als im Vorjahr, berichtet der Pressesprecher der Sportabzeichenfreunde, Udo Bauer. 1582 Jugendliche und 65 Erwachsene machten das Deutsche Sportabzeichen. Den größten Anteil erbrachte der Schulwettbewerb mit über 1400 Sportabzeichen.

Das neue Deutsche Sportabzeichen mit den vier Gruppen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination sei von den Bewerbern unterschiedlich aufgenommen worden, so Bauer. „Vor allem die Gruppe Koordination machte vielen zu schaffen, weil beispielsweise der Standweitsprung in die Gruppe Kraft verlegt wurde und die Disziplinen Hochsprung, Zonenweitsprung, Gerätturnen, Seilspringen und Schleuderball nur wenige Bewerber ansprechen“, meint Bauer. Mitunter haben die bewerber auch Zeiten und Weiten kritisiert, da sie vor allem bei den über 60-Jährigen sehr hoch angesetzt sind.

Erfreulich sei es, so Bauer, dass in diesem Jahr 17 Sportler das Abzeichen zum ersten Mal erworben haben: Tim Barufke, Melanie Haltenberger, Aaron Hönberg, Jonas Huberts, Tim Kowarsch, Elisabeth Kober, Franz Krammer, Andreas Langgartner, Imke Ridder, Bernd Schanda, Helene Schanda, David Schechinger, Holger Sigl, Luis von Maldeghem, Bärbel Wetering, Moritz Wolf und Reinhold Zitzelsberger.

Virginia und Philip Hätscher aus Erpfting haben das Jugendsportabzeichen bereits zum siebten Mal gemacht. „Leider gibt es ab 2013 für die Jugend das Sportabzeichen mit Zahl nicht mehr“, erklärt Udo Bauer. „Die Zahl der Sportabzeichen wird nur auf der Urkunde vermerkt.“ Positiv waren jedoch die Abnahmen in diesem Jahr: nur zwei Mal mussten sie wegen Regen ausfallen.

Seit 20 Jahren ist das Hallentraining von Oktober bis April eine feste Einrichtung. Übungen für Bauch und Wirbelsäule, Ballspiele und Herz- und Kreislauftraining werden mit Übungen auf dem Pezziball, mit kleinen Gewichten, Therraband und Medizinbällen variiert. „Die ersten Abnahmen können zum Beispiel für Medizinballwerfen oder Schwingen an den Ringen ab Januar 2014 erfolgen.“

Zwar haben in diesem Jahr viele Schüler das Schulsportabzeichen abgelegt, allerdings haben nur zwölf Schulen teilgenommen, letztes Jahr waren es laut Bauer noch 20. Das Bezirksergebnis des Sportabzeichen-Wettbewerbes steht noch nicht fest. Beim Landrat-Eichner-Pokal heißt nach dem vorliegenden Zwischenergebnis der Sieger Volksschule Vilgertshofen mit 76,11 prozentiger Beteiligung vor der Volksschule Igling mit 63,24 Prozent. „Das endgültige Ergebnis kann erst nach Vorliegen der offiziellen Zahlen des BLSV bekannt gegeben werden“, betont Udo Bauer.

Bei der Übergabe der Sportabzeichen verteilten Marie-Theres Scheck und Udo Bauer die 46 Urkunden des Deutschen Sportabzeichens (DSA) und gratulierten den Erwerbern. Zum Schluss erhielten drei Herren das DSA mit Zahl: Theo Carbon (30), Hermann Giersberg (30) sowie Udo Bauer (45). Kreisvorsitzender Rainer Waschke überreichte ihnen zusätzlich die Ehrennadel des BLSV.

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