Nicht in Topform

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Noch nicht ganz fit war Konrad Vogl zum Saisonauftakt in Berlin. Unzufrieden war er mit dem Ergebnis aber nicht.

Reichling – Gleich das erste Rennen der Saison war für Ultra-Läufer Konrad Vogl aus Reichling die Deutsche Meisterschaft über 50 Kilometer in Berlin. Dabei litt seine Leistung noch unter einem verletzungsbedingten Trainingsrückstand, am Ende wurde er Neunter.

Eine Strecke über 50 Kilometer stellt die kürzeste Disziplin der Ultralaufmeisterschaften dar. Rund 300 Teilnehmer nahmen den Rundkurs im Plänterwald in Treptow-Köpenick in Angriff. Auf der flachen und damit sehr schnellen Strecke wurde ein äußerst hohes Tempo vorgelegt.

Für Vogl lief das Rennen jedoch nicht ganz rund. Bis Kilometer 35 im vorderen Drittel liegend, verlor er danach immer mehr an Zeit. „Leider konnte ich bei dem Vorbereitungsrennen Ende Januar wegen einer Knieverletzung nicht an den Start gehen. Mir fehlen somit, auch aufgrund des frühen Saisonauftakts, einfach noch die Trainingskilometer und damit verbunden die Tempohärte“, so Vogl nach dem Lauf. Mit 4:35:20 Stunden und damit 30 Minuten hinter seiner persönlichen Bestzeit, belegte er am Ende Rang neun seiner Altersklasse. „Wenn man die Vorbereitung sieht, kann ich mit dieser Platzierung zufrieden sein“.

Nach Gesamtplatz acht im DUV Cup 2015 läuft Vogl diese Saison für die Mannschaft der Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon Vereinigung. „Nachdem die Anfrage kam, ob ich in den Meisterschaften für die LG DUV starten würde, gab es für mich kein langes Überlegen. Die Trainer sowie die Bedingungen und Betreuung vor, während und nach den Wettkämpfen sind extrem professionell.“ Doch nun gelte es, schnell die entsprechende Form zu finden, denn bereits Anfang April findet die Deutsche Meisterschaft im Sechsstundenlauf und zwei Wochen später im Traillauf statt.

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