Das war knapp

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Das Team Heimerer Schulen Basket rutscht nach der Niederlage gegen den Tabellenvorletzten Freising wieder auf Platz 6 der Tabelle zurück.

Landsberg – Im zweiten Rückrundenspiel unterlagen die Heimerer Schulen Basket unglücklich dem Tabellenvorletzten aus Freising knapp mit 59:61. Damit rutscht das Team nun wieder auf Platz 6 der Tabelle zurück.

Allen Warnungen zum Trotz hatten die Schützlinge von Coach Roman Gese Freising wohl doch ein wenig auf die leichte Schulter genommen. Jedenfalls herrschte – und das nicht nur in den Anfangsminuten – in der Landsberger Defense ein wahres Tohuwabohu und Freising konnte sich scheinbar mühelos absetzen. 

Auf Platz 6 abgerutscht

Coach Gese nahm eine Auszeit und brachte Mo Siegwardt für Magnus Sauter sowie Pierre Welz – einem der wenigen mit guter Performance an diesem Abend – für Mateusz Bobrowski. 

Landsbergs Defense wirkte stabiler, die Gäste aus Freising aber punkteten weiterhin sicher, sowohl von der Freiwurflinie als auch von jenseits der Dreierlinie und konnten so das erste Viertel deutlich mit 16:27 für sich entscheiden. Im zweiten Viertel wirkten die Lechstädter zumindest in der Defense wesentlich verbessert. Ein Steel mit erfolgreich abgeschlossenem Fastbreak von Lukas Klocker gleich zu Beginn weckte noch einmal Hoffnung beim Landsberger Publikum. Aber im Angriff lief einfach nicht viel zusammen. 

Zu viele Fehlpässe und auch an der Freiwurflinie ließ man zu viele Punkte liegen, während Freising mit einer 100-Prozent-Quote glänzte. Mit 11:10 konnte die Heimerer-Truppe dieses Viertel knapp für sich entscheiden, so dass es mit einem 10-Punkte-Vorsprung für die Gäste ( 27:37 ) in die Halbzeitpause ging. Nach der Pause dann das gleiche Bild: Eine zwar aggressivere Defense, aber im Angriff weiterhin unkonzentriert, überhastet und mit viel Pech im Abschluss. 

Bis zur 5. Spielminute im dritten Abschnitt standen nur zwei Freiwurfpunkte von Niki Brakel zu Buche. Freising – das dieses Viertel mit 10:15 für sich entschied – konnte sich damit nochmals leicht absetzen, so dass es beim Stand von 37:52 ins entscheidende letzte Viertel ging. Die HSB-Truppe mobilisierte jetzt, angeführt von Kapitän Michi Teichner, noch einmal alle Kräfte. Gleich zu Beginn im Schlussviertel zwei Punkte von Jordan Pavel und angefeuert vom Landsberger Publikum konnten die Lechstädter weiter Boden gut machen. Freising nahm eine Auszeit, doch trotz weiterer unnötiger Ballverluste auf Landsberger Seite gelang es den Jungs von Coach Roman Gese den Rückstand weiter Punkt um Punkt aufzuholen. 

Vier Minuten vor dem Ende musste dann Lorenz Hüper nach seinem fünften persönlichen Foul vom „Parkett“. Nach einem klaren unsportlichen Foul an Lukas Klocker sowie einem technischen Foul blieb der Pfiff der beiden Unparteiischen bedauerlicherweise aber aus. In den letzten Sekunden des Spiels hätten sich die Lechstädter nach zwei vergebenen Freiwürfen der Freisinger noch in die Overtime retten können, aber letztendlich blieb es beim verdienten 59:61-Sieg der Gäste aus Freising. Nun heißt es sich auf das nächste Spiel in Gröbenzell zu konzentrieren, ehe am 31. Januar gegen Milbertshofen das nächste Heimspiel für die Heimerer Truppe ansteht. 

Landsberg spielte mit: Mateusz Bobrowski (3), Paul Brakel (0), Niki Brakel (7), Alex Böhle (0), Lorenz Hüper (7/1 Dreier), Lukas Klocker (10/1), Chris Kufner (2), Jordan Pavel (5), MO Siegwardt (0), Magnus Sauter (2), Michi Teichner (11), Pierre Welz (12/1), Ricco Welz (0).

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